Naturwunder, Diamanten, Missionare

NAMIBIA

Studienreise

Namibia, das Wüstenland mit seinen grandiosen Landschaften, ist ein Land wie aus einer anderen Welt - dennoch einladend und so leicht zu bereisen. Ein Traum für Fotografen, ein Land der klaren Kontraste und Farben. Bizarre Felsformationen, riesige Sanddünen und urzeitliche Pflanzen bestimmen die dramatische Szenerie. Ein Höhepunkt der Reise ist gewiss der tierreiche Etoscha-Nationalpark. Die Spuren deutscher Kolonialgeschichte sind im Land noch sichtbar. Die vorkoloniale Zeit ist durch die Arbeit der Missionare wie die der Rheinischen Mission geprägt. Die Reise will Einblick geben in die deutsche Missions- und Kolonialgeschichte Namibias und zugleich aufmerksam machen auf das Schicksal der Herero. Der friedliche Übergang zu einem multiethnischen, demokratischen Land hat weltweite Bewunderung hervorgerufen. Besucher des Landes erfahren eine wohltuende, unkomplizierte Gastfreundschaft.

Reiseverlauf

1. Tag: Auf nach Namibia!
Am Abend Linienflug in Richtung Namibia.

2. Tag: Hauptstadtimpressionen
Nach der Ankunft in Windhoek besuchen Sie die Christuskirche und die Kathedrale St. Mary. Hotelbezug für eine Nacht. Ausflug zur kath. Missionsstation der Oblaten in Döbra. (ca. 135 km)

3. Tag: Kalahari I
Heute geht's in die Kalahari. Besuch der ehemaligen Missionsstationen der Rheinischen Mission in Groot Aub und Hoachanas. Wir überqueren den Wendekreis des Steinbocks und erreichen unsere Unterkunft: Bezug für eine Nacht. Ein stimmungsvolles Namibia-Erlebnis ist ein abendlicher „Sundownerdrive" in der Kalahariwüste. (ca. 250 km)

4. Tag: Kalahari II
Am Morgen begleiten wir Buschmänner und erfahren, wie Pfeilgift gewonnen, Fallen gestellt, Spuren verfolgt und Feuer entfacht werden. Besuch der ehemaligen Missionsstationen in Tses und Berseba. Wir erreichen den berühmten Köcherbaumwald und den „Spielplatz der Riesen" mit seinen bizarren Felsformationen. Hotelbezug in Keetmanshoop für eine Nacht. (ca. 330 km)

5. Tag: Einschnitte
Fahrt zum Fischfluss-Canyon, der größte Canyon Afrikas und der zweitgrößte der Welt. Weiter nach Aus: Nach der Kapitulation der dt. Truppen im Juli 1915 unterhielt die südafrikanische Armee hier ein Konzentrationslager, in dem bis 1919 rund 1.550 dt. Kriegsgefangene interniert wurden. Besuch der Gedenkstätte und der ehemaligen Missionsstation. Hotelbezug für eine Nacht. (ca. 460 km)

6. Tag: Auf zum Sossusvlei
Fahrt durch die weiten Flächen der Vor-Namibwüste bis hin zu den ersten Dünen der Sossusvlei-Umgebung. Unterwegs Picknick (Lunch-Paket). Am späten Nachmittag Bezug des Desert Camp nahe des Namib Naukluft Parks für eine Nacht. Möglichkeit einer kleinen Wanderung in der Umgebung. Den Sonnenuntergang genießen wir mit einem „Sundowner". (ca. 350 km)

7. Tag: Im Namib Naukluft Park
Vor Sonnenaufgang Fahrt zu den vermutlich höchsten Dünen der Welt im Namib Naukluft Park. Das Sossusvlei ist eine salzreiche Lehmsenke, die von über 300 m hohen, majestätischen Dünen umgeben ist. Nach einem kurzen Abstieg in den Sesriem Canyon erreicht man das Flussbett, den Tsauchab, dessen Tümpel für viele Wildtiere lebensnotwendig sind. Eine kurze Wanderung durch den „Konglomeratschlauch" ist möglich. Hotelbezug im beliebten Bade- und Ferienort Swakopmund für zwei Nächte. (ca. 480 km)

8. Tag: Lagune und Namibwüste
Ausflug nach Walvis Bay: Während einer Bootsfahrt auf der Lagune sehen Sie meist Pelikane, Flamingos, Delfine und Robben, die das Boot umschwimmen. Per Geländewagen geht es dann zum „Pelikan Point": Hier gibt's ein Gläschen Sekt und das Mittagessen mit frischen Austern (u.a.) wird serviert – ein unvergessliches Erlebnis. Nach Stadtrundfahrt und Museumsbesuch in Swakopmund fahren Sie in die Namibwüste, wo Sie die einzigartige Pflanze Welwitschia Mirabilis sehen. Danach Besuch der bizarren Mondlandschaft im Felstal des Swakop-Flusses. (ca. 180 km)

9. Tag: Künstlerstadt Omaruru
Fahrt nach Omaruru: Die Stadt geht auf die Rheinische Mission (1872) zurück. Der Missionar Gottlieb Viehe schrieb hier die erste Bibelübersetzung ins Herero und viele Herero ließen sich durch ihn taufen. Heute ist Omaruru ein kosmopolitisches Städtchen mit einer Reihe von Kunsteinrichtungen und einer Deutschen Schule. Außerhalb liegen das Weingut Kristall Kellerei, eines von nur wenigen Weinanbaugebieten in Namibia, wie auch das Benediktinerkloster Waldfrieden. Bezug eines Gästehauses für eine Nacht. (ca. 250 km)

10. Tag: Auf zum Etosha Nationalpark
Besuch der Missionsstation Okombahe. Weiterfahrt in den Etosha Nationalpark. Vom alten Wachtturm des Rastlagers Okaukuejo hat man einem herrlichen Blick über den Etosha Nationalpark und auf den Sonnenuntergang. Am Abend Wildbeobachtung an der beleuchteten Wasserstelle. Hotelbezug im Okaukuejo Resort für eine Nacht. (ca. 280 km)

11. Tag: Bezaubernder Etosha
Heute geht es im Reisebus auf eine Wildbeobachtungsfahrt in den Etosha Nationalpark. Sie besuchen verschiedene Wasserstellen, wo sich Antilopen, Giraffen, Zebras, eine Vielzahl von Vogelarten und mit etwas Glück auch Löwen, Nashörner, Elefanten oder gar Leoparden und Geparden einfinden. Hotelbezug im Namutoni Resort für eine Nacht. (ca. 180 km)

12. Tag: Farmbesuch
Besuch des Museums und der historischen Bauten in Tsumeb. Weiter geht's zur ehemaligen Missionsstation Ghaub, heute ein aktiver Farmbetrieb mit Maisanbau und Rinderzucht: Rundfahrt mit dem Farmer, der einem einen Einblick in die namibische Landwirtschaft gibt. Bezug der Ghaub Gästefarm für eine Nacht. (ca. 170 km)

13. Tag: Holzschnitzkunst und Ausklang
Fahrt nach Okahandja: Besuch historischer Bauten und des Holzschnitzermarktes. Zum Abschluss der Rundreise kommen wir zur ehemaligen Missionsstation Otjisazu, heute The Elegant Farmstead, unser Zuhause für eine Nacht: Lassen Sie die Erlebnisse Revue passieren, derweil die Sonne sich am Horizont verabschiedet. (ca. 400 km)

14. Tag: Abschied von Namibia
Rundfahrt auf der Farm. Transfer zum Flughafen von Windhoek (ca. 120 km). Rückflug in Richtung Deutschland.

15. Tag: Heimreise
Ankunft in Frankfurt/M