SARDINIEN - Geheimnisvolle Schönheit im Mittelmeer

ITALIEN: SARDINIEN

Studienreise

Es gibt viele Gründe, Sardinien zu bereisen. Nuraghen, die seltsamen steinernen Türme aus grauer Vorzeit, säumen den Weg. Stolz präsentieren die Sarden ihr kulturelles Erbe verschiedener Völker, ihre gelebten Traditionen. Sardinen lockt mit kristallklarem Wasser, felsigen Küsten, bezaubernden Sandstränden und kulinarischen Leckerbissen. Die Landschaften im Landesinneren offenbaren sich in einer abwechslungsreichen, natürlichen und wilden Schönheit.

Auf einen Blick

  • Reiche Auswahl der bedeutendsten archäologischen und kunsthistorischen Stätten Sardiniens
  • Kleine Wanderung in der wundervollen Natur des Giara di Gesturi Plateaus
  • Traditionelles Mittagessen bei Schäfern
  • Abschiedsabendessen auf einem Bio-Bauernhof

Reiseverlauf

1. Tag: Willkommen in Sardinien
Flug nach Olbia: Hotelbezug für eine Nacht.

2. Tag: Kork, Flechtwerk und Kirchenschätze
Das Korkmuseum in Calangianus befindet sich in einem wunderschönen, einstigen Klosterkomplex (18. Jh.). Mittagspause in Tempio Pausania: Die kleine und idyllische Hauptstadt der Gallura entfaltet ihren Charme mit den unverputzten Granithäusern. Weiter geht’s nach Castelsardo, das seinen mittelalterlichen Charakter weitgehend bewahren konnte: Die Burg auf der Spitze des Kaps birgt das Museum für mediterrane Flechtkunst. Panorama von den Stadtmauern-Terrassen. Besuch des Doms Sant‘ Antonio Abate und des Diözesan-Museums für sakrale Kunst. Hotelbezug für eine Nacht. (ca. 100 km)

3. Tag: Gräber, Türme und Klein-Barcelona
Besuch der bis zu 5.000 Jahre alten Nekropole Anghelu Ruju, wo 37 Felsgräber sowie ein beeindruckendes Einzelgrab freigelegt wurden. Weiter geht’s nach Alghero, dessen Bewohner die katalanischen Sprache bewahrt haben, weshalb sie als „la Barceloneta" bezeichnet wird: Gang durch die Altstadt mit ihrem Gewirr enger Gassen und der Kathedrale Santa Maria Immacolata. Nach der Mittagspause Fahrt nach Bosa, das als das zweitschönste Dorf Italiens gilt. Auf dem Hügel liegt das mittelalterliche Castello di Serravalle mit sehenswerter Burgkapelle. Hotelbezug in Cabras für zwei Nächte. (ca. 180 km)

4. Tag: Westernkulisse, Giganten und Hauptstadtimpressionen
Besuch im scheinbar verlassenen Dorf San Salvatore Sinis, das in den späten 50er Jahren als Kulisse für die sogenannten „Spaghetti-Western“ diente. Die Sandsteinskulpturen der Nuraghenkultur aus der Begräbnisstätte von Mont'e Prama erwarten im Museum „Die Giganten von Mont‘e Prama“ in Cabras Ihren Besuch. Weiter geht’s zu den antiken Ruinen von Tharros. Nach der Mittagspause Fahrt in die lebhafte Landeshauptstadt Cagliari, die beansprucht, die am längsten ununterbrochen bewohnte Stadt Europas zu sein: Rundgang durch das befestigte Burgviertel; Panoramafahrt zum Monte Urpino und zum Poetto-Strand mit kleinem Spaziergang. (ca. 250 km)

5. Tag: Nuraghen, Naturreservat und Wildpferde
Besuch des Barumini-Nuraghenkomplexes, die wichtigste archäologische Fundstätte auf Sardinien. Die Nuraghe „Su Nuraxi” von Barumini ist das vollständigste und am besten erhaltene Exemplar der Nuraghen und zeugt von der Innovationskraft derer, die sie gebaut haben. Das Plateau Giara di Gesturi ist eine perfekte Gegend für eine kleine Wanderung in wundervoller Natur. Hier leben die „Cavallini della Giara", kleine Wildpferde. Mittagspause in Tuili, ein kleines Dorf am Fuß der Hochebene. Sehenswert sind die weiße Kirche Sant’ Antonio im spanischen Kolonialstil, die Pfarrkirche S. Pietro und eleganten neoklassischen Gebäude wie die Villa Pitzalis. In Fonni, dessen Bauernmuseum Museo della Cultura Pastorale einen Besuch lohnt, Hotelbezug für zwei Nächte. (ca. 200 km)

6. Tag: Masken, Gigantengräber und Murales
Ausflug nach Mamoiada ins „Museo delle Maschere Mediterranee“ mit seinen ausdrucksstarken Karnelvalsmasken. Geheimnisvoll erscheint die Stele von Boeli mit ihrer ornamentierten Oberfläche. Lohnenswert ist die archäologische Fundstelle von Madau, eine Nekropole aus der Bronzezeit, die aus vier benachbarten Gigantengräbern besteht. Anschließend Besuch der Nuraghensiedlung Gremanu. Nach einer Rundfahrt im Supramontegebirge genießen Sie ein traditionelles Mittagessen mit Schäfern. Weiter geht’s nach Orgosolo, das für seine farbenfrohen Murales berühmt ist: Die sardischen Wandmalereien wurden zum Ausdruck kulturellen und politischen Widerstandes. (ca. 80 km)

7. Tag: Sardiniens Dolomiten - sardische Bio-Küche
Das Dorf San Pantaleo ist bekannt für seine hochwertige Handwerkskunst. Das Gigantengrab von Coddu Vecchiu gilt als eines der schönsten Beispiele frühzeitlicher nuraghischer Grabbau-Kunst im Norden Sardiniens. Besonders beeindruckend ist die über vier Meter hohe, perfekt erhaltene Eingangs-Stele. Abschiedsabendessen auf dem Bauernhof „Stazzu Lu Branu“ (Bio-Produkte). Hotelbezug an der Costa Smeralda für eine Nacht. (ca. 180 km)

8. Tag: Abschied und Heimreise
Heute Vormittag erleben wir die Costa Smeralda bei einer Panoramafahrt. Der als Treffpunkt der Schönen und Reichen berühmte Küstenabschnitt bezaubert mit smaragdgrünem Wasser, karibischen Stränden und zerklüfteten Felsen. Am Nachmittag Besuch der Hafenstadt Olbia. Rückflug nach Deutschland. (ca. 50 km)