Natur und Kunst in Alt Fry Rätien

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SCHWEIZ: GRAUBÜNDEN

Studienreise mit kleinen Wanderungen

Die höchsten Ganzjahrespässe, das höchstgelegene Kirchdorf, die spektakulärste Eisenbahnstrecke, die ältesten Wandmalereien Europas - dies alles und noch viel mehr verspricht Graubünden, das dreisprachige Passland im Herzen Europas. Archaische Landschaften, uralte Kirchen, ursprüngliche Dörfer und aussichtsreiche Wege wirken nicht selten wie eine Welt für sich und verbinden sich zu einem ebenso beruhigenden wie anregenden Erlebnis. Unsere neue Reise lädt dazu ein, die landschaftlichen Höhepunkte und künstlerischen Schätze des Bündnerlandes zu entdecken. In diesem Sinne: allegra - benvenuti - willkommen!

Termine

Reisenr.TerminePreisVerfügbarkeit
CH8K010115.06.18 – 23.06.18 1.920,- Buchen 
  Pfarrer Wolfhart Koeppen

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Frau Heidrun Feix (Tel. 0711 6192538)

Frau Heidrun Feix
(Tel. 0711 6192538)

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Akzente

  • Kunst und Landschaft zwischen Rheintal, Engadin und Val Müstair
  • Einfache Wanderungen zu landschaftlichen Höhepunkten und verborgenen Kunstschätzen
  • Panoramafahrt mit der Rhätischen Bahn von Bergün über Albula- und Berninapass nach Poschiavo
  • Landschaftsfahrten über vier Hochalpenpässe

Reiseverlauf

1. Tag: Ankommen in Alt Fry Rätien
Fahrt von Stuttgart über Konstanz und das schweizerische Bodenseeufer nach Chur: Spaziergang durch die Altstadt mit Besuch der ehem. Klosterkirche St. Luzius mit karolingischer Krypta und der reformierten Stadtkirche St. Martin mit Glasfenstern von A. Giacometti. Hotelbezug für drei Nächte. (ca. 310 km)

2. Tag: Landschaft und Kunst am Vorderrhein
Die reformierte Stadtkirche St. Margarethen in Ilanz zeigt eine wunderbar lebendige gotische Ausmalung. Weiter oben im Rheintal, am Kreuzungspunkt der beiden Passstraßen Richtung Oberalp und Lukmanier, liegt das bedeutende Kloster Disentis, gegründet im 8. Jh., heute eine mächtige barocke Anlage aus dem späten 17. Jh. Am Nachmittag sind wir in Waltensburg/Vuorz: Kirche mit einem bedeutenden Freskenzyklus des "Waltensburger Meisters" (um 1350). Anschließend Wanderung (2x 1 Std.) durch die Landschaft der Surselva zum Casti Munt Sogn Gieri auf dem Jörgenberg, der imposantesten und ältesten Burganlage zwischen Rheinschlucht und Rheinquelle. (ca. 130 km)

3. Tag: Ältester Bischofssitz nördlich der Alpen
Chur: Am Vormittag Gelegenheit zum Gottesdienstbesuch. Anschließend ausführliche Besichtigung der Kathedrale Mariä Himmelfahrt mit hervorragender Bauplastik und reicher Ausstattung (8. Jh.). Freie Zeit, Möglichkeit zum Besuch im Rhätischen Museum. Ein Nachmittagsausflug führt ins nahe Rhäzüns mit einem Spaziergang (2 x 20 Min.) zur vollständig ausgemalten hochmittelalterlichen Kirche Sogn Gieri (St. Georg) und zur Friedhofskirche Sogn Paul (St. Paul). (ca. 30 km)

4. Tag: In der Mitte Graubündens
Über Churwalden, Lenzerheide und Tiefencastel ins Albulatal. Bei Alvaschein liegt einsam, hoch über dem Eingang zur Schynschlucht, die nur zu Fuß (2 x 20 Min.) erreichbare ehem. Klosterkirche St. Peter in Mistail, ein Bau des 8 Jh. mit Fresken aus karolingischer und gotischer Zeit. Die Kirche von Mon über Tiefencastel beherrscht mit ihrem kräftigen Turm (14. Jh.) das Albulatal. Von dort geht es zu Fuß (ca. 45 Min.) oder per Bus ins benachbarte Salouf zur gotischen Kirche St. Georg mit einem Flügelaltar und Fresken aus gotischer Zeit. Auch die Rätia Ampla genannte Burg Riom (kurz nach 1227 von Südtiroler Freiherrn erbaut) lohnt einen Blick. Schließlich gibt es auf dem Kirchhügel von Brienz in der Pfarrkirche St. Calixtus einen meisterhaft geschnitzten, farbig gefassten Flügelaltar (16. Jh.) zu bewundern. Am Abend erreichen wir Bergün/Bravuogn, eine der am besten erhaltenen historischen Siedlungen Graubündens: Hotelbezug für drei Nächte. (ca. 80 km)

5. Tag: Erholsamer Tag im Albulatal
Kurze Fahrt nach Filisur: Gang durch das Straßendorf mit Häusern im Engadiner Stil. Weiter unten im Tal, an der Straße nach Davos, liegt Schmitten mit seiner vollständig ausgemalten alten Kirche St. Luzius (vor 1000) auf dem Kirchenhügel. Rückfahrt nach Bergün: Spaziergang durch den Ort vorbei an zahlreichen denkmalgeschützten Häusern; Besuch in der im Stil der italienischen Frührenaissance reich ausgemalten Kirche. Der Nachmittag bleibt frei. Für Fußgänger und Kunstliebhaber besteht die Möglichkeit einer Wanderung (ca. 1 Std.; Alternative: Postbus) zum oberhalb von Bergün gelegenen Weiler Stuls/Stugl: Kirchlein mit einer vollständigen Ausmalung der Giotto-Schule. (ca. 35 km)

6. Tag: Hinterrheintal und höchstes Kirchdorf Europas
Über Filisur, Tiefencastel, die Schynschlucht und Thusis erreichen wir die früher gefürchtete Via Mala (Möglichkeit zum Abstieg in die Schlucht). Von dort geht es hinter Andeer hinauf in den abgelegene Avers zum höchsten Kirchdorf Europas, Avers-Cresta (1.958 m). Nach Andeer zurückgekehrt sehen wir die bedeutende Sgrafittodekoration am Haus Pedrun. Ganz der Landschaft angepasst ist das kleine romanische Kirchlein von Clugin mit frühgotischer Ausmalung. Der künstlerische Höhepunkt des Tages ist die Kirche St. Martin in Zillis mit der bedeutendsten gemalten Holz-Kassettendecke Europas (1130/40 oder früher); Besuch im Museum, das diesem Kunstwerk gewidmet ist. (ca. 140 km)

7. Tag: Zwischen Puschlav und Maloja
Ein besonderes Erlebnis ist die über zweistündige Fahrt mit der Rhätischen Bahn auf der spektakulären Strecke zwischen Bergün/Albula und Poschiavo/Puschlav, die zwei Pässe – Albula und Bernina – überwindet. Poschiavo selber, malerisch an einem kleinen See gelegen, überrascht mit den beiden Kirchen San Vittore Mauro (um 1500) und dem Barockbau San Maria Assunta (18. Jh.). Danach geht es mit dem Bus über den 2.328 m hohen Bernina-Pass zurück ins Engadin nach Pontresina zur alten Pfarrkirche Santa Maria (mit Malereien des 12. und 15. Jh.), ehe wir unser nächstes Quartier am Silser See erreichen: Hotelbezug für eine Nacht. (ca. 55 km)

8. Tag: Vom Engadin ins Münstertal
Am Morgen führt unser Weg zu dem wunderbar in der Landschaft gelegenen, archaisch anmutenden Kirchlein von Fex-Crasta oberhalb des Silser Sees. Im mondänen St. Moritz sehen wir das Museum des Bündner Hochgebirgs-Malers Giovanni Segantini, vor allem sein grandioses Alpentriptychon "Werden – Sein – Vergehen". Das Wahrzeichen von Cerelina/Schlarigna ist die Kirche San Gian mit einem romanischen und einem gotischen Turm, bemalter gotischer Holzdecke und Wandmalereien der lombardischen Frührenaissance. Von dort führt unsere Route innabwärts über Samedan und Zuoz mit vielen typischen Engadiner Häusern, Zernez und den Ofenpass (2.149 m) durch den Nationalpark Oberes Engadin ins abgelegene Münstertal nach Müstair: Hotelbezug für eine Nacht. (ca. 100 km)

9. Tag: Karolingisches Erbe - Weltkulturerbe
Zum UNESCO-Welterbe zählt das Benediktinerinnen-Kloster St. Johann in Müstair, der bedeutendste Kirchenbau aus der Zeit vor der Jahrtausendwende in der Schweiz mit dem größten erhaltenen Zyklus karolingischer Wandmalereien, die noch von der Bildgestaltung der Spätantike geprägt sind. Besuch im Klostermuseum. Anschließend geht es zurück ins Unterengadin und weiter über den Flüelapass (2383 m) vorbei an Davos durch den Prättigau bis Landquart. Dann folgen wir dem Rheintal bis zum Bodensee. Von dort geht es über Memmingen und Ulm auf der Autobahn zurück nach Stuttgart. (ca. 400 km)

Leistungen

Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen; siehe § 9.2. unserer Reisebedingungen

  • Busreise im modernen Reisebus ab/bis Stuttgart
  • Bahnfahrt mit der Rhätischen Bahn von Bergün nach Poschiavo
  • Doppelzimmer in guten Mittelklassehotels der Schweizer 3-4-Sterne-Kategorie
  • Halbpension
  • Fachlich qualifizierte BiR-Reiseleitung
  • Alle Eintrittsgelder
  • Trinkgeldpauschale
  • Reiseführer oder Reiseliteratur
  • einen Reiseartikel Ihrer Wahl: Umhängetasche, Rucksack, Schirm oder Bücherscheck

Im Preis nicht enthaltene Leistungen

  • An- und Abreise nach/von Stuttgart. Gerne buchen wir für Sie unsere äußerst preisgünstigen RIT-Bahnfahrtkarten (PDF 184 KB), die nur in Verbindung mit einer Pauschalreise buchbar sind.
  • Zur Ergänzung Ihrer individuellen Absicherung raten wir Ihnen dringend zum Abschluss einer Reiserücktrittskosten-/Reiseabbruchversicherung sowie einer Reisekrankenversicherung, die auch Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit deckt. Wir empfehlen die Angebote der MDT (PDF 168 KB).

Zusatzleistungen:

Einzelzimmerzuschlag 160,-

Zusatzinfos

Einreisebestimmungen

Personalausweis oder Reisepass erforderlich!

Ihre vorgesehenen Hotels

Chur: Romantik Hotel Stern 3*
Bergün: Hotel Weisses Kreuz 3*
Sils-Maria: Hotel Edelweiss 4*
Müstair: Hotel Helvetia 3*
(Änderungen vorbehalten)

Wichtige Hinweise

Empfehlenswert ist die Mitnahme von leichten Wanderschuhen

Abfahrtszeiten und -orte

09.00 Uhr Stuttgart

Download

Hier können Sie das Programm dieser Schweiz-Reise als PDF-Datei (881 KB) herunterladen.


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