Armenien Georgien




Zwei Länder, tausend Geschichten

Im Jahr 301 nahm König Tiridates das Christentum an und machte Armenien damit zum ersten christlichen Staat der Welt. Wir begeben uns auf eine eindrucksvolle Entdeckungsreise durch ein Land, das von einer bewegten Geschichte geprägt ist – von Eroberungen bis hin zu dem tragischen Genozid und der Vertreibung der Armenier um 1915. Lassen Sie sich von den kulturellen Schätzen dieses Landes verzaubern, während wir von der majestätischen Araratebene bis zu den verborgenen Klosterakademien im bewaldeten Norden reisen. Georgien hat ebenfalls seit ältesten Zeiten eine selbstständige (autokephale) Landeskirche und ist gleichzeitig ein Land von großer landschaftlicher Schönheit. Die isolierte Lage in den Kaukasustälern führte - wie in Armenien - früh zur Ausbildung einer eigenständigen Kirchenkunst und -architektur. Armeniens und Georgiens Kirchen und Klöster offenbaren eine ganz eigene, einmalige Formensprache.


Highlights

KULTUR ENTDECKEN
  • Wesen und Formensprache der armenischen und georgischen Kirchen
  • Geschichte des durch Genozid und Vertreibung gepeinigten Volkes der Armenier
  • Besuch einer Branntwein-Destille
NATUR GENIESSEN
  • Faszinierende, vielfältige Landschaften des Südkaukasus
  • Besuch am Sewansee („blaue Perle Armeniens“)
  • Möglichkeit einer kleinen Wanderung am Fuß des georgischen Kasbeg
MENSCHEN BEGEGNEN
  • Besuch bei einem Duduk-Spieler
  • Begegnung mit einem Jesiden
  • Begegnung mit Einheimischen
SPIRITUALITÄT ERLEBEN
  • Tagesimpulse durch unsere Reiseleitung
  • Gelegenheit zum Gottesdienstbesuch
  • Geistliche Musik im Kloster Geghard





Ihr
Ansprechpartner

Porträt des Teammitglieds CHRISTIAN SÜSSEMILCH


Christian Süssemilch

Telefon: 0711 / 6 192 538
E-Mail: christian.suessemilch@biblische-reisen.de



Steinkirche auf Hügel zwischen kargen Bergen gelegen
Altes Kloster aus Stein mit Kuppeln und Kreuzen
Headerbild des Reiseziels
Steinfestung mit Türmen und Kirche vor bewaldeten Bergen
Steinkirche mit grünem Dach auf Hügel bei Sonnenuntergang
Steinkirche auf Bergkuppe vor schroffen Felswänden
Große silberne Statue mit Schwert und Schale vor bewaldeten Hügeln
Steinkirche auf Anhöhe mit Blick auf schneebedeckten Gipfel
Steinerne Klosteranlage mit Türmen und rotem Ziegeldach




Reisetermine

 

07.05.2027 – 18.05.2027

Reisenummer: AM7K0401

Reiseleitung: Britta Schrade

Flug ab/nach: Frankfurt/M. (FRA) • (andere Abreiseorte auf Anfrage)

Einzelzimmerzuschlag: € 550,-

03.09.2027 – 14.09.2027

Reisenummer: AM7K0402

Reiseleitung: Prof. Dr. Michael Fieger

Flug ab/nach: Frankfurt/M. (FRA) • (andere Abreiseorte auf Anfrage)

Einzelzimmerzuschlag: € 550,-




Weitere Informationen

ㅤㅤㅤErklärung

Klicken Sie einfach auf den gewünschten Reiter – und entdecken Sie weitere Details zu unserer Reise.

Reiseverlauf

Tag 1 – Aufbruch und Willkommen in Armenien

Flug (Economy) von Frankfurt/M mit Umsteigeverbindung in Richtung Armenien.


Tag 2 – Erste Hauptstadt-Eindrücke

Am frühen Morgen Ankunft in der Hauptstadt Armeniens, Jerewan: Hotelbezug für vier Nächte. Nach einer Ruhepause und einem späten Frühstück erkunden wir die armenische Hauptstadt. Orientierende Stadtrundfahrt vorbei an „Radio Eriwan“ und mit Halt an der Aussichtsplattform sowie am Fuß der Kaskade mit herrlichen Blicken auf die Stadt. Bei einer Kaffeepause in einem schattigen Garten lauschen wir den sanften Klängen eines Duduk-Spielers: Die Duduk ist das meist aus Aprikosenholz gefertigte Nationalinstrument Armeniens.


Tag 3 – „Armenischer Vatikan“ und Genozid-Gedenkstätte

Ausflug nach Etschmiadzin in den „armenischen Vatikan“. Wir sehen die Kirchenruine Swartnoz, einst eine monumentale Rundkirche aus dem 7. Jahrhundert, die einem Erdbeben zum Opfer fiel. In Etschmiadzin, dem Zentrum der armenisch-gregorianischen Kirche, besuchen wir die Kathedrale, deren Bau nach örtlicher Überlieferung Christus selbst an dieser Stelle mit einem goldenen Hammer angezeigt haben soll. Weitere Beispiele klassischer armenischer Baukunst sind die Kirchen der hl. Gajane und der hl. Hripsime, um die sich ebenfalls zahlreiche Legenden ranken. Weiter besuchen wir den weltweit größten jesidischen Tempel Quba Mêrê Dîwanê im Dorf Aknalitsch. Die Jesiden sind die größte Minderheit Armeniens und verfügen über eine eigene Religion und Tradition. Wir treffen einen Jesiden und erfahren mehr über sein Volk. Auf dem Rückweg nach Jerewan besuchen wir Tsitsernakaberd (Schwalbenburg), die Gedenkstätte für 1,5 Millionen Opfer des Genozids.


Tag 4 – Höhlenkloster, Tempel und Buchmalerei

Ausflug zum Höhlenkloster Geghard, einer der bedeutendsten Wallfahrtsstätten Armeniens. Anschließend besuchen wir Garni, das wegen des einzigen im Kaukasus erhalten gebliebenen hellenistischen Tempels berühmt ist. Am Nachmittag zeigt in Jerewan das Handschriftenmuseum Matenadaran einmalige Beispiele der armenischen Buchmalerei. Anschließend besuchen wir die Vernissage, den bunten Flohmarkt mit Ständen einheimischer Künstler und Kunsthandwerker.


Tag 5 – Blaue Perle Armeniens

Fahrt in den Süden Armeniens zum von Felsen umgebenen Kloster Norawank (13. Jh.) mit bemerkenswerten Reliefs. Weiter geht es nach Khor Virap, wo Gregor der Erleuchter aufgrund seines Bekenntnisses zum christlichen Glauben 15 Jahre lang in einer tiefen Grube gefangen gehalten wurde, bevor er zum Missionar Armeniens wurde. Von hier bietet sich ein einzigartiger Ausblick auf den jenseits der türkischen Grenze liegenden heiligen Berg der Armenier, den Ararat. Über den Selim-Pass entlang der alten Seidenstraße geht‘s zur Selim-Karawanserei. Weiterfahrt zum Sewansee. Hotelbezug für eine Nacht am Sewansee oder in Dilijan.


Tag 6 – Abschied von Armenien - Willkommen in Georgien

Fahrt zum Kloster Haghpat (UNESCO-Weltkulturerbe), das mit seinem Allerlöser-Kreuzstein im Mittelalter zu einem beliebten Wallfahrtsort wurde. Mittagessen in einem Familienrestaurant. Über die georgische Grenze bei Sadachlo (Abschied vom armenischen Guide und Buswechsel) Fahrt nach Tbilissi, der Hauptstadt Georgiens: Hotelbezug für zwei Nächte.


Tag 7 – Hauptstadt Georgiens

Tbilissi: Alle interessanten Baudenkmäler in der Altstadt liegen nahe zusammen, sodass diese leicht durch einen kurzen Spaziergang erreichbar sind. Zunächst Besichtigung der Metechi-Kirche (13. Jh.) und dem Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Von hier hat man einen Blick auf den Fluss Mtkwari, die Altstadt und die Umgebung Tbilissis. Auffahrt mit der Seilbahn zur Nariqala-Festung (4. Jh.). Danach vorbei an den Schwefelbädern zur Synagoge (falls geöffnet) und zur Sioni-Kathedrale, in der das Weinrebenkreuz der hl. Nino – sie christianisierte Georgien – aufbewahrt wird. Weiter zur Antschischati-Kirche (6. Jh.), der ältesten Kirche der Stadt. Dann geht es weiter zur Schatzkammer des Historischen Museums mit einzigartiger Goldschmiedekunst aus der Zeit des Goldenen Vlieses.


Tag 8 – Wunderbares Kachetien

Fahrt in das bekannte Weinanbauland Kachetien. Am Morgen besuchen wir das Nonnenkloster Bodbe. Danach Besuch der befestigten Stadt Signagi am Berghang. Die Stadt fasziniert durch malerisch ausgestaltete Gässchen und herausragende Muster der Holzschnitzerei. Die ganze Stadt ist mit einer Doppelmauer und 28 Türmen umgeben. Die Häuser sind im klassisch-süditalienischen Stil mit typisch georgischen Elementen gebaut. Zur Mittagszeit Besuch einer einheimischen Familie in Kvareli. Sie produziert Bio-Produkte und serviert uns ein typisch georgisches Mittagessen. Vor dem Mittagessen beobachten wir den Prozess der Zubereitung der georgischen Süßigkeit Tschurtschchela (Nüsse in Weintraubensaft) und von Schaschlik (Grillfleisch am Spieß). Die Gastgeberin ist ausgebildete Musikerin und spielt für die Gäste Geige. Wir bekommen einen Einblick, wovon und wie die Leute in dieser Region leben - ein unvergessliches Erlebnis. Danach Besuch eines Weinkellers. Einführung in die georgische Weinherstellung, die sich von der europäischen ganz unterscheidet und Weinprobe direkt aus „Kvevri“ (unterirdisch vergrabene Tonkrüge). Anschließend Hotelbezug in Telavi für eine Nacht.


Tag 9 – Vom Weinbau ins Hochgebirge

Die Einzigartigkeit des georgischen Weins basiert auf dem Gärungsprozess in traditionellen Tonkrügen – Qvevri. Um uns mit dem Herstellungsprozess von Qvevri vertraut zu machen, fahren wir weiter ins nahe gelegene Dorf Vardisubani, wo wir von modernen Meistern des tausendjährigen Handwerks empfangen werden. Die Erzählungen der Qvevri-Meister belegen, dass georgische Bauern eine besondere Liebe und Beziehung zum Wein haben. Danach besichtigen wir das im 11. Jh. erbaute Kloster Alaverdi, eines der wichtigsten religiösen Baudenkmäler Georgiens. Mit den schneebedeckten Gipfeln des Kaukasus im Hintergrund wirkt die tausendjährige Kathedrale besonders beeindruckend. Anschließend Fahrt über die Ortschaften Achmeta und Tianeti zur Wehrkirche Ananuri (17. Jh.), die durch ihre herrliche Lage am Stausee und wunderschöne Reliefs fasziniert. Weiter über die Georgische Heerstraße nach Gudauri: Hotelbezug für zwei Nächte.


Tag 10 – Kloster auf dem Berg

Eindrucksvolle Fahrt über den Kreuzpass nach Stephantsminda auf der Südflanke der Kaukasus am Fuße des erloschenen Schichtvulkans Kasbek, der mit 5.047 Metern der dritthöchste Berg Georgiens ist. Fahrt zur Gergeti-Dreifaltigkeitskirche mit schönem Blick auf die Berge und die Ortschaft Stephantsminda. Bei geeigneter Wetterlage ist auf Wunsch ist ein Aufstieg zur Gergerti-Kirche zu Fuß möglich (ca. 2 Std., teilweise steil). Danach Fahrt durch die imposante Dariali-Schlucht zurück nach Gudauri.


Tag 11 – Höhlenstadt und religiöses Zentrum

Entlang der Georgischen Heerstraße zunächst in die Kartli-Region in die Stadt Gori: Außenbesichtigung des Geburtshauses von Josef Stalin. Anschließend Besuch der Höhlenstadt Uplisziche (1. Jt. v. Chr.), durch die ein Zweig der legendären Seidenstraße führte. Die Stadtstruktur mit mehreren Straßen, einem Theater und verschiedenen Palästen ist gut nachvollziehbar. Weiterfahrt nach Mzcheta und Besichtigung der alten Hauptstadt und des religiösen Zentrums Georgiens (UNESCO-Welterbe) mit mit der Swetizchoveli Kathedrale (11.Jh.), in der sich Leibrock Christi befinden soll. Anschließend Fahrt nach Tbilissi: Hotelbezug für eine Nacht.


Tag 12 – Abschied und Heimreise

Transfer zum Flughafen Tbilissi und Rückflug nach Frankfurt/M (Umsteigeverbindung)

Programmänderungen bleiben vorbehalten!

Leistungen

Leistungen, in den Reisekosten eingeschlossen

  • Flug (Economy) mit Turkish Airlines ab/bis Frankfurt/M. (Umsteigeverbindung, nach Verfügbarkeit; andere Abflughäfen auf Anfrage)
  • Unterbringung in Doppelzimmern im guten Mittelklassehotel
  • Verpflegung (Frühstück, 6x Mittag- und 7x Abendessen)
  • Biblische Reisen Reiseleitung (wie beim Termin angegeben)
  • Zusätzlich deutschsprachige örtliche Reiseleitung
  • Rundfahrten, Transfers und Ausflüge mit landestypischen Bussen laut Reiseausschreibung
  • Audiosystem (Kopfhörer)
  • Alle Eintrittsgelder laut Reiseausschreibung
  • Trinkgeldpauschale für Hotelpersonal, Busfahrerin/Busfahrer und örtliche Reiseleitung

Nicht in den Reisekosten eingeschlossen

  • Persönliche Ausgaben
  • An- und Abreise zum/von Flughafen. Wir empfehlen unser Rail & Fly Angebot in Kooperation mit der Deutschen Bahn. Infos dazu finden Sie -> hier <-
  • Zur Ergänzung Ihrer individuellen Absicherung raten wir Ihnen dringend zum Abschluss einer Reiserücktrittskosten-/Reiseabbruchversicherung sowie einer Reisekrankenversicherung, die auch Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit deckt. Informationen dazu finden Sie -> hier <-
Wissenswertes

Wichtige Reiseinformationen von A bis Z

Von Reisedokumenten über Zahlungsmodalitäten bis zur Gepäckregelung – unsere Informationen von A bis Z helfen Ihnen, bestens vorbereitet zu sein.
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Reisebedingungen

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Reiseversicherungen

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