Auf dem Jerusalem-Weg

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HEILIGES LAND: ISRAEL/PALÄSTINA

Wander-Studienreise

Die Person Jesu fasziniert unverändert weiter – auch wenn sich heute viele Menschen von den Kirchen abwenden und sich in der organisierten Glaubenswelt nicht mehr beheimatet fühlen. Auf unserer neuen Kultur- und Begegnungswanderreise durch die Berge Galiläas und die judäische Wüste nach Jerusalem entdecken wir gemeinsam die Landschaften, die Sprache und die Weisheit der Bibel. Wir wandern durch die pastorale Landschaft von Galiläa zum See Gennesaret, dann vom Toten Meer und durch die eindrucksvolle judäische Wüste hinauf nach Jerusalem. Auf diesem Weg durch die schönsten Landschaften des Heiligen Landes begleiten uns Fragen, die sich schon der Mann aus Nazaret gestellt hat – nach Aufbruch und Aufgabe von Sicherheiten, nach Erfolg und Glück, aber auch die Fragen nach Scheitern, Angst und Neuanfang. Unterwegs begegnen wir arabischen Christen, jüdischen Kibbuzniks, Drusen und muslimischen Beduinen. In Betlehem wollen wir aus erster Hand mehr über die Hoffnungen der Menschen in der Region erfahren. Diese Reise ist vielleicht keine klassische Pilgerfahrt, dafür aber eine Reise zu uns selbst…

Termine

Reisenr.TerminePreisVerfügbarkeit
HL4K500104.05.24 – 12.05.24 2.995,- Buchen 
  Bertil Langenohl
HL4K500216.11.24 – 24.11.24 3.155,- Buchen 
  Bertil Langenohl

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Frau Dagmar Resky (Tel. 0711 6192523)

Frau Dagmar Resky
(Tel. 0711 6192523)

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Auf einen Blick

  • Besuch ausgewählter christlicher Gedenkorte im Heiligen Land
  • Geeignet für aktive Menschen mit gesunder körperlicher Kondition und Wandererfahrung
  • Wanderungen in herrlicher Landschaft auch abseits üblicher WanderroutenTheologische Reiseleitung, biblische Impulse unterwegs
  • Theologische Reiseleitung, biblische Impulse unterwegs

Reiseverlauf

1. Tag: Aufbruch und Ankommen
Linienflug von Frankfurt/M nach Tel Aviv. Nach dem Empfang durch unseren Reiseleiter fahren wir mit dem Bus nach Nazaret: Hotelbezug für eine Nacht. Je nach Zeit: erste kurze Erkundung der Altstadt.

2. Tag: Von Nazaret über Zippori nach Kana
Nazaret: Die Verkündigungsbasilika mit ihren unzähligen Mariendarstellungen aus aller Welt lädt zu einem Besuch ein. Dort beeindruckt vor allem die weltweite Dimension des Christentums, bestehend aus allen Nationen, die ihre Individualität sehr deutlich in den unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksweisen sichtbar machen. Zu Fuß geht es direkt von der Unterkunft durch die verwinkelten Gassen und Treppen Nazarets hinauf auf den Bergrücken der Stadt. Von hier bieten sich wunderbare Ausblicke über Unter- und Ober-Galiläa sowie das Carmel-Gebirge. Ein kurzer Bustransfer bringt uns dann zum Nationalpark Zippori, dem antiken Sepphoris, den wir - wieder wandernd – entdecken wollen. Zur Zeit Jesu war das die schönste Stadt Galiäas! Möglicherweise waren Josef und sein Sohn hier als Bauleute beschäftigt. Neben interessanten Straßen- und Gebäuderesten und einem besonders eindrucksvollen Wassersystem finden wir in Zippori die vielleicht schönsten und feinsten Mosaikarbeiten in der Region, u. a. die „Mona Lisa von Zippori“, die uns mit ihren Blicken verfolgt. Nach einer Mittagspause geht es über ca. sieben Kilometer auf einem leichten Weg nach Kana: Hier erinnert die „Hochzeitskirche“ an das Weinwunder, der ersten Selbstoffenbarung Jesu. Ein kurzer Bustransfer bringt uns zum Kibbuz Lavi: Der religiöse Kibbuz ist eine Besonderheit – die sozialistische Tradition der Kibbuzbewegung vereinigt sich hier mit der alten religiösen jüdischen Tradition. Viele seiner Gründungsmitglieder stammten aus Deutschland. Ein Kibbuzmitglied wird uns mehr über die Geschichte seines Kibbuzes erzählen. Bezug des Kibbuz-Hotels für eine Nacht.
Gehzeit: 4 Std. (mit Pausen)
Wanderstrecke: 7 km
Fahrzeit 1 Std.

3. Tag: Über das Wadi Chamam nach Migdal und zum See Gennesaret
Wir laufen weiter durch die Landschaften des unteren Galiläas: Wir kommen vorbei an den ‚Hörnern von Hittin‘, zu deren Füßen der Untergang des lateinischen Kreuzfahrerreiches besiegelt wurde. Wir laufen durch das Wadi Hamam, dem ‘Taubental‘ und bis zu dem gleichnamigen arabischen Dorf Wadi Hamam als der letzten Etappe der antiken Verbindung zwischen Nazareth und dem See Genezareth. Vor uns liegen die Ausgrabungen des biblischen Migdal, das mit seinem Namen die alte und seinerzeit größte Stadt am See Genezareth erinnert, und natürlich auch an Maria von Migdal/Magdalena. Von hier gehen wir durch die üppigen Felder der Ginnossar-Senke, was übersetzt bedeutet „die Gärten des Fürsten“, bis wir an das Ufer des Sees Gennesaret gelangen. Bezug im Karei Deshe Guest House (o.ä.) für eine Nacht.
Gehzeit: 8 Std. (mit Pausen)
Wanderstrecke: 17 km
Fahrzeit: 30 min

4. Tag: Heilige Stätten am See Gennesaret und Fahrt durch den Jordangraben
Ein kurzer Bustransfer bringt uns hinauf auf den Berg der Seligpreisungen, dem traditionellen Ort der Bergpredigt Jesu. Von hier steigen wir hinab nach Tabgha, dem Ort der Speisung der 5.000 durch das Wunder der Brotvermehrung und zugleich Endpunkt des öffentlichen Wirkens Jesu am See Gennesaret. Ein halbstündiger Weg führt uns dann zum Kafarnaum der Franziskaner, wo die Welt Jesu und seine Sprache anhand der Ausgrabungen lebendig und anschaulich werden. Die berühmte Insula, ein für die Zeitenwende typischer Wohnkomplex, lässt uns das Bibelwort „In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen“ ganz plastisch erscheinen. Während diese Stätte oft laut und vielbesucht ist, liegt der Traditionsort der russisch-orthodoxen Kirche wenige Meter weiter fast vergessen still – und bietet die Gelegenheit, sich in die Welt Jesu oder einfach so in die Schönheit der Seeatmosphäre meditativ zu versenken. Nach einer Mittagspause am See fahren wir mit dem Bus durch den Jordangraben und bis zum Toten Meer: Hotelbezug im Kibbuz Almog Gästehaus (o.ä.) für zwei Nächte.
Gehzeit: 2 Std. (mit Pausen)
Wanderstrecke: 4 km
Fahrzeit: 3 Std.

5. Tag: Durch die Judäische Wüste I
Am frühen Morgen steigen wir die Abbruchkante des Jordangrabens hinauf und wandern auf dem antiken Zuckerweg (derech ha'ssuckar) vom Toten Meer nach Westen, Richtung Jerusalem. Wir kommen vorbei an Nabi Musa, einem alten Beduinengrab, das seit dem Mittelalter von Muslimen als das Grab des Propheten Moses verehrt wird. Auf dem Weg begegnen wir heimischen Beduinen und ihren Herden. Am Bir el Malki, antike Zisternenanlagen aus der Zeit der Könige Israels, legen wir eine Pause ein. Nach den Serpentinen des Og-Wadi endet unser heutiger Fußweg vor der jüdischen Siedlung Kfar Adumim. Unsere Mittagspause verbringen wir in Jericho, der „ältesten Stadt“ der Welt, heute ein ruhiges Oasenstädtchen, das für seine besonders guten Datteln berühmt ist. Anschließend wollen wir den Tag bei einem schwerelosen Bad im Toten Meer ausklingen lassen. Von hier werden wir zurück zum Übernachtungsort am Toten Meer gebracht.
Gehzeit: 7 Std. (mit Pausen)
Wanderstrecke: 16 km
Fahrzeit: 1 Std.

6. Tag: Durch die Judäische Wüste II und Einzug nach Jerusalem
Wir setzen unseren Weg vom Vortag fort bei der Fawwar-Quelle und laufen durch den oberen Verlauf des Wadi Kelt über mehrere Stunden durch eine Oasenlandschaft bis zur Fara-Quelle und dem Charitoun-Kloster, der ältesten Klostergründung in der Judäischen Wüste. Nach einem erfrischenden Sprung ins kühle und klare Quellwasser bringt uns ein kurzer Bustransfer die letzten Höhenmeter hinauf nach Jerusalem! Vom Skopusberg aus pilgern wir ca. eine Stunde an der Westflanke des Ölberges herab und durch das Kidron-Tal bis zum Fuß des Ölbergs. Durch das Löwentor und über die Via Dolorosa kommen wir in die Grabes- und Auferstehungskirche. Hotelbezug in Jerusalem für drei Nächte.
Gehzeit: 5 Std + 2 Std (mit Pausen)
Wanderstrecke: 7 km + 3 km
Fahrzeit: 1 Std.

7. Tag: Besuch bei den palästinensischen Nachbarn
Eine kurze Fahrt bringt uns zu dem arabischen Dorf Battir – seit 60 Jahren auf der Grenze zwischen Israel und den heute palästinensischen Autonomiegebieten. Wir sprechen mit Menschen vor Ort und lassen uns die landwirtschaftlichen Terrassenanlagen zeigen, die vor wenigen Jahren in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen worden sind. Von hier wandern wir durch „biblische Landschaften“ bis nach Beit Jala, heute ein christlich geprägter Vorort von Betlehem, wo wir die REHA-Einrichtung „Lifegate / Tor zum Leben“ besuchen, ein anschauliches Beispiel für überkonfessionelle Kooperation in der Region. Nach einem Gespräch mit den Mitarbeitern zum Thema „Leben mit Behinderung in der arabischen Welt & Nachhaltigkeit im sozialen Engagement“ werden wir auch unsere Mittagspause hier verbringen: Das hauseigene Restaurant ist Ausbildungsbetrieb für Menschen mit Behinderungen (Mittagessen inkl.). Anschließend besuchen wir die Geburtskirche in Betlehem.
Gehzeit: 3 Std (mit Pausen)
Wanderstrecke: 7 km
Fahrzeit: 2 Std.

8. Tag: In der Altstadt von Jerusalem
Ein kurzer Bus-Transfer bringt uns auf die Höhe des Ölbergs: Panorama Jerusalems im Morgenlicht. Wir gehen hinunter ins Kidron-Tal und bis zur alten Davidsstadt. Durch das Misttor gelangen wir in die Altstadt und besuchen die Westmauer („Klagemauer“) aus der herodianischen Zeit. Wir erreichen den Zionsberg, wo sich besonders wichtige jüdisch-christliche Traditionsstätten befinden: das Grab von König David und der Abendmahlssaal. Wir besuchen die benediktinische Dormitioabtei. Am Nachmittag gönnen wir uns freie Zeit zur eigenen Stadterkundung – zum Einkaufen in den Basarstraßen, zum Sitzen und Beobachten der unzähligen Menschen unterschiedlichster ethnischer und religiöser Herkunft.

9. Tag: Abschied und Heimreise
Jerusalem: Wir haben noch einmal etwas freie Zeit zur freien Verfügung, bis uns der Bus zum Flughafen nach Tel Aviv bringt und wir - bereichert mit vielen unvergesslichen Eindrücken von Land und Leuten - den Rückflug in die Heimat antreten.

Leistungen

Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen; siehe § 7 unserer Reisebedingungen

  • Linienflug mit Lufthansa ab Frankfurt/M. oder mit Turkish Airllines ab Frankfurt/M. via Istanbul nach Tel Aviv und zurück (Anreise/andere Abflughäfen s. Webseitenbereich: Service/Rund um die Reise/An- und Abreise)
  • Unterbringung in Doppelzimmern in guten Mittelklassehotels
  • Halbpension
  • Fachlich qualifizierte Biblische Reisen-Reiseleitung
  • deutschsprachige örtliche Reiseleitung wie beim Termin angegeben
  • Rundfahrten, Transfers und Ausflüge mitlandestypischen Bussen laut Reisebeschreibung
  • Audiosystem (Kopfhörer)
  • Alle Eintrittsgelder laut Reisebeschreibung
  • Alle notwendigen Flughafen- und Sicherheitsgebühren
  • Trinkgeldpauschale für Hotelpersonal, Busfahrer und örtliche Führer
  • Klimakompensation der kompletten Reise über unseren Partner „Klima-Kollekte“

Im Preis nicht enthaltene Leistungen

  • An- und Abreise zum/von Flughafen. Gerne buchen wir für Sie unsere äußerst preisgünstigen RIT-Bahnfahrtkarten (PDF 160 KB), die nur in Verbindung mit einer Pauschalreise buchbar sind.
  • Zur Ergänzung Ihrer individuellen Absicherung raten wir Ihnen dringend zum Abschluss einer Reiserücktrittskosten-/Reiseabruchversicherung sowie einer Reisekrankenversicherung, die auch Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit deckt.

Zusatzleistungen:

Einzelzimmerzuschlag 720,-

Zusatzinfos

Wichtige Hinweise

Charakter der Wanderungen:
Die Bewertung der Schwierigkeit einer Wanderung ist immer ein Stück weit subjektiv. Die Tagesetappen dieser Reise eignen sich für aktive Menschen aller Altersgruppen mit guter körperlicher Kondition und gewisser Wandererfahrung. Die Wegbeschaffenheit ist in der Regel rau. Es handelt sich meist um schmalere Wanderpfade. Steilere An- und Abstiege sind möglich. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind erforderlich. Gewandert wird 6-8 Stunden (inkl. Pausen) pro Tag. Es sind während einer Wanderung max. 17 km zu bewältigen mit bis ca. 800 Höhenmetern. Wir wandern mit leichtem Tagesgepäck. Die Koffer werden zur jeweils nächsten Unterkunft transferiert.

Abfahrtszeiten und -orte

Flüge ab anderen Flughäfen auf Anfrage (vorbehaltlich Verfügbarkeit)!


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