Kraft schöpfen am See Gennesaret

Termine    Auf einen Blick    Reiseverlauf    Leistungen    Zusatzinfos

HEILIGES LAND

Besinnliche Reise

Sehnsucht nach Stille, einfach nur mal in Ruhe gelassen zu werden, Zeit zum Nachdenken, mal ohne Stress das neue Jahr beginnen. Dafür gibt es keinen besseren Ort als den See Gennesaret.
Im Talmud wird der See „Auge Gottes“ genannt, seine wörtliche Übersetzung vom hebräischen Kinneret ist Harfe. Was machen den See und die angrenzenden Dörfer und Berge so faszinierend, so wohlklingend wie eine Harfe? Jesus jedenfalls suchte geradezu diesen Ort. Er brauchte den See mit seiner besonderen Atmosphäre zum Ausruhen, zum stille werden, zum Nachdenken und auch zum Gebet. „Und er ging wieder hinaus an den See", so lesen wir im Markusevangelium. Welche Klänge sendet dieser so besondere See über 2000 Jahre später unseren Seelen und Herzen, unserem Kopf? Diesen Tönen will unsere neue Reise auf die Spur kommen, es zumindest versuchen. Die Vorzeichen sind bestens: Sieben Übernachtungen im Pilgerhaus von Tabgha, direkt am See. Diesen so besonderen See Tag und Nacht sehen, spüren, fühlen, ihn ganz intensiv an sich herankommen lassen. Um dem Geheimnis des Sees und seiner Geschichte mit Jesus näher zu kommen, müssen wir seine Spuren am und um den See herum entdecken. Das versuchen wir nicht mit Hektik und vollem Programm, sondern mit Ruhe, Stille, Zeit, täglichen Meditationen zu Tagesbeginn und Tagesschluss - natürlich am See.
Wir werden auch die Wege gehen, die Er gegangen ist und dabei entdecken, wie intensiv die Evangelien aus der Landschaft schöpfen. Wir wollen herausfinden, aufspüren, wie die Menschen zurzeit Jesu lebten, worunter sie litten, was sie freute, glücklich machte oder tröstete und welche Rolle Jesus, seine Jüngerinnen und Jünger in diesem Zusammenhang spielten. Und schließlich auch der Versuch, neue, Kraft gebende Erfahrungen zu sammeln für das neue Jahr mit spiritueller Stärkung durch die Teilnahme an den Gebetszeiten der Benediktiner. Und - in dem allem eigene Fragen erkennen und vielleicht auch Antworten finden. Gottes Nähe erfahren….
Die Spuren Jesu führen aber auch vom See weg nach Nazaret, der Stadt, in der er aufwuchs. Es geht hier vor allem um seine Eltern, Maria und Joseph, die es gewiss nicht immer leicht mit ihm hatten. Wir werden an dem Platz stehen, an dem erboste und beleidigte Bewohner Nazarets Jesus einen Hang hinabstürzen wollten.
Es ist auch nicht auszuschließen, dass Jesus in der grandiosen Hafenstadt Akko mit ihren verwinkelten Gassen und dem geschichtsträchtigen Hafen, in dem Paulus anlegte, war. In Akko oder Ptolemais errichteten Mönche, die Johanniter, ein Krankenhaus auf höchstem Niveau, und sie taten das in der bewussten Nachfolge Jesu, der sich Kranken und Bedürftigen besonders zuwendete. Nach dem umtriebigen, multikulturellen Akko tauchen wir ein in die unglaublich schönen Gartenanlagen, den „hängenden Garten", nahe des Zentrums der Bahai.
Auf den Wegen gehen, auf denen ER gegangen ist, z.B. von Nazaret nach Sepphoris. Gott suchen und vielleicht näher kommen auf dem grandiosen Tabor in der Nachmittagsstimmung oder auf dem Berg der Seligpreisungen.
Die Ostseite des Sees erzählt auch Geschichten, z.B. den vollmundigen Auftritt des Petrus in Caesarea Philippi, einer jetzt archäologischen Stätte umgeben von Wäldern und rauschendem Wasser. Hier entspringt der Jordan, nur 325 km lang, aber dennoch einer der bekanntesten Flüsse der Welt, was er nur dem Leben und Wirken Jesu verdankt. Und man darf nicht über den Golan fahren, ohne den hier seit Jahrtausenden kultivierten Wein zu probieren.
„Aber Jesus zog sich zurück mit seinen Jüngern an den See", so wie in Markus 3,7 beschrieben, kehren wir jeden Tag zurück mit dem Gesehenen, Gefühlten und Gehörten an den See. Zeit, um zur Ruhe zu kommen.

Termine

Reisenr.TerminePreisVerfügbarkeit
HL3K320111.01.23 – 18.01.23 2.650,- Anfragen 
  Pfarrer Dr. Johannes Altmann
HL3K320229.11.23 – 06.12.23 2.650,- Buchen 

Ihre Anfragen bearbeitet...

Frau Dagmar Resky (Tel. 0711 6192523)

Frau Dagmar Resky
(Tel. 0711 6192523)

Um eine E-Mail zu senden, klicken Sie bitte auf das Bild.

Auf einen Blick

  • Meditationen am See; Teilnahmemöglichkeit am Stundengebet der Benediktiner
  • Den Sonntag in Ruhe genießen
  • Weinverkostung auf dem Golan
  • Intakte Natur bewundern und biblische Texte wirken lassen
  • Unterbringung im Gästehaus des Benediktinerkloster am See

Reiseverlauf

1. Tag: Anreise und Ankommen
Linienflug nach Tel Aviv. Fahrt nach Tabgha. Zimmerbezug für sieben Nächte. (ca. 160 km)

2. Tag: Auf den Spuren Jesu
Fahrt auf den Berg der Seligpreisungen: Eintauchen in die besondere Atmosphäre des Berges; Einkehr bei den Franziskanerinnen, Hören von deren Leben in der Nachfolge Jesu. Wanderung nach Tabgha (ca. 4 km, bergab, mittelschwer; alternativ Busfahrt nach Tabgha). Von dort weiter mit dem Bus nach Kafarnaum. Mittagessen am See und ausgiebige Besichtigung der Stadt Jesu, in der zahlreiche Geschichten der Evangelien spielen. (ca. 10 km)

3. Tag: Maria und Joseph hatten es nicht leicht mit Jesus …
Fahrt nach Nazaret. Stopp am Felsen, von dem Jesus von aufgebrachten Nazarenern heruntergestürzt werden sollte. Besuch der Verkündigungs- und der Josephskirche, Gang durch den Bazar. Weiter zur Gabrielskirche, wo der Tradition nach der Erzengel Michael Maria die Geburt Jesu ankündigte. Nach der Mittagspause Weiterfahrt zum Berg Tabor, der mit der Verklärungsbasilika die Jesreel-Ebene überragt und einen eindrucksvollen Rundblick gewährt: Verweilen, von der Wirkungsgeschichte des Berges hören und sich von der besonderen Stimmung anstecken lassen. (ca. 110 km)

4. Tag: Ganz andere Seiten Galiläas entdecken
Ausflug auf die Ostseite des Sees nach Caesarea Philippi, dem Ort, an dem Petrus so vehement sein Bekenntnis gegenüber Jesus abgab, was er wenige Monate später schon nicht mehr einhalten konnte. Gang auf ebenen Wegen durch das Naturreservat von Banyas (max. 1 Std.; jahreszeitlich bedingt kann es auch mal regnen). Nach der Mittagspause Rückfahrt über den Golan, einem berühmten Weinanbaugebiet Israels. Halt an einer bekannten Weinkellerei, um den dort angebauten Wein zu genießen. (ca. 120 km)

5. Tag: Sonntag: Ruhetag - Die Schöpfung genießen
Teilnahmemöglichkeit an der hl. Messe in der Kirche der Brotvermehrung. Am See Gedanken zur Geschichte des christlichen Sonntags und der vielfach vertanen Aufforderung, an diesem Tag auszuruhen. Das Einhalten der Sonntagsruhe könnte ein so wichtiger Beitrag der Christinnen und Christen zur Entlastung der gebeutelten Natur sein. Mittagessen im Gästehaus. Um 18 Uhr Möglichkeit zur Teilnahme an der Vesper, 21.30 Uhr Abendsegen am See.

6. Tag: Zwei UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten
Fahrt zur schillernden Hafenstadt Akko, die schon zur Zeit Jesu gerade für Galiläa von größter wirtschaftlicher Bedeutung war. Hier machte Paulus um das Jahr 58 n. Chr. einen Halt auf seinem Weg nach Jerusalem. Die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Altstadt bietet u.a. mit Burg, Hafenanlage, Suk, Weißer Moschee, Kreuzrittersälen, Resten der Johannes-Ordenskirche, Teilen des Ordenshospitals, Befestigungsanlagen und dem erst 1994 ausgegrabenen „Templer-Tunnel" einen eindrucksvollen Einblick in die lange Geschichte dieser Stadt und in die Geschichte der christlichen Orden. Zeit zum Bummeln. Nach der Mittagspause Fahrt nach Haifa, um dort beim Gang durch die einmalig schönen hängenden Gärten Natur in unglaublicher Pracht und Fülle genießen zu können. Zurecht gehören die hängenden Gärten zum UNESCO-Weltkulturerbe. Weiter zum Karmeliterkloster Stella Maris auf dem Berg Karmel: Ruhe finden. (ca. 180 km)

7. Tag: Die wirtschaftlichen Zentren Galiläas
Ausflug nach Sepphoris: Gang durch die zusammen mit Tiberias zur Zeit Jesu bedeutendsten Stadt Galiläas mit römischem Theater, Bürgerbasilika, einer Synagoge mit prachtvollen Mosaiken. Dazu bewundern wir die beispielhafte Wasserversorgung der antiken Stadt. Weiter nach Migdal, einer wohlhabenden Kleinstadt am See, in der die wichtige Sponsorin Jesu, Maria Magdalena, lebte. Mittagspause am See. Danach zur Ruhe kommen bei einer Bootsfahrt auf dem See Gennesaret in der ganz besonderen Nachmittagsstimmung. Gang zurück nach Tabgha. Um 21.30 Uhr Abschied nehmen vom See. (ca. 110 km)

8. Tag: Mit neuer Kraft nach Hause
Fahrt zum Flughafen Tel Aviv und Rückflug nach Deutschland. (ca. 160 km)

Leistungen

Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen; siehe § 7 unserer Reisebedingungen

  • Linienflug mit Fluggesellschaft der Lufthansa-Gruppe ab/bis Frankfurt/M. (ggfs. über München, Wien oder Zürich) nach Tel Aviv und zurück (Andere Abflughäfen s.u.)
  • Transfers, Rundfahrten und Ausflüge in landestypischen Reisebussen
  • Unterbringung in Doppelzimmern mit Bad/Dusche und WC im Pilgerhaus Tabgha
  • Halbpension
  • Ein zusätzliches Mittagessen im Pilgerhaus
  • Fachlich qualifizierte BiR-Reiseleitung
  • Alle Eintrittsgelder
  • Flughafen-, Lande- und Sicherheitsgebühren
  • Trinkgeldpauschale
  • Kompensation für klimaneutrale Reise

Im Preis nicht enthaltene Leistungen

  • An- und Abreise zum/von Flughafen. Wir empfehlen unser Rail&Fly Angebot in Kooperation mit der Deutschen Bahn.
  • Zur Ergänzung Ihrer individuellen Absicherung raten wir Ihnen dringend zum Abschluss einer Reiserücktrittskosten-/Reiseabbruchversicherung sowie einer Reisekrankenversicherung, die auch Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit deckt. Eine COVID19-Erkrankung ist als versichertes Ereignis bei den Tarifen unseres Versicherungspartners MDT eingeschlossen.

Zum Rail&Fly-Angebot in Kooperation mit der Deutschen Bahn (PDF 123 KB)
Angebot der MDT (PDF 289 KB)

Zusatzleistungen:

Einzelzimmerzuschlag 370,-

Zusatzinfos

Ihre vorgesehenen Hotels

In authentischer Umgebung, direkt am Ufer des See Gennesaret befindet sich das Pilgergästehaus des Deutschen Vereins vom Heiligen Land. Das Kloster der Brotvermehrung der deutschsprachigen Benediktiner befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft. Pilgerhaus und Umgebung bilden so eine einmalige Möglichkeit zum "Verweilen" an biblischen Orten, d.h. es werden nicht alle historischen Sehenswürdigkeiten besucht. Es bleibt Zeit für das "Ausruhen". Die Reise möchte Gelegenheit zur Erholung von Leib und Seele bieten und die Vertiefung von den Eindrücken biblischer Orte ermöglichen: Wanderungen und kleine Exkursionen, Gespräche und Zeit für sich selbst sowie Gebet und Meditation sollen dazu verhelfen.

Wichtige Hinweise

Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen weisen wir darauf hin, dass die angebotenen Reisen im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet sind. Auf Ausnahmen wird bei den entsprechenden Reisen hingewiesen.

Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

Deutsche Staatsbürger benötigen einen gültigen Reisepass. Impfungen sind bei Einreise direkt aus Europa nicht zwingend vorgeschrieben.
Sollten zum Zeitpunkt der Reise noch besondere Einschränkungen oder Besonderheiten aufgrund der Corona-Pandemie bestehen, informieren wir unsere Gäste rechtzeitig.

Andere Abflugorte

Flüge bzw. Anschlussflüge ab anderen deutschen Flughäfen sind auf Anfrage und gegen Aufpreis möglich (vorbehaltlich Verfügbarkeit)!

Anmerkungen

Die Tage beginnen mit einer kurzen Meditation am See um 8.45 Uhr und enden am Abend um 21.30 Uhr mit einem Abendsegen, jeweils max. 15 min., an denen teilzunehmen jedem und jeder offensteht. Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit zum Besuch des Morgengebets um 5.30 Uhr und um 18.00 Uhr der Vesper in der Kirche der Brotvermehrung zusammen mit den Benediktinermönchen. Dazu jeden Abend 30 min vor dem Abendessen: Spurensuche - Neues entdecken.

Download

Hier können Sie den Reiseverlauf dieser Studienreise herunterladen
Reiseprogramm: Heiliges Land ′Kraft schöpfen am See Gennesaret′ (PDF 316 KB)
Anmeldeformular mit AGBs am Bildschirm ausfüllbar (PDF 601 KB)


Termine    Reiseverlauf    Leistungen    Zusatzinfos