Kultur- und Naturschätze des Großen Kaukasus

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GEORGIEN

Studienreise mit Wanderungen

Georgien, wo das Christentum schon im 4. Jh. zur Staatsreligion erhoben wurde, hat seit frühester Zeit eine autokephale Kirche. Die isolierte Lage im Kaukaus führte schon bald zur Ausbildung einer eigenständigen Kirchenkunst und -architektur. Es entstanden unzählige Klöster, von denen noch heute eindrucksvolle Kirchen und Kirchenruinen zeugen. Eingebettet ist das alles in eine einzigartige, weitgehend noch unberührte Gebirgslandschaft, die wir auf ausgewählten, kleinen Wanderungen erleben können.

Termine

Reisenr.TerminePreisVerfügbarkeit
GE0K050106.06.20 – 17.06.20 1.950,- Buchen 
  Dr. Brigitta Schrade
GE0K050212.09.20 – 23.09.20 1.950,- Buchen 
  Dr. Brigitta Schrade

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Frau Jasmin Hogl (Tel. 0711 6192558)

Frau Jasmin Hogl
(Tel. 0711 6192558)

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Auf einen Blick

  • Die schönsten Sehenswürdigkeiten Georgiens inkl. Swanetien
  • Einführung in die georgische Orthodoxie und ihre Kunst
  • Kellereibesuch mit Weinverkostung
  • Wandermöglichkeiten

Reiseverlauf

1. Tag: Aufbruch
Linienflug nach Tbilissi, Hauptstadt Georgiens: Hotelbezug für zwei Nächte.

2. Tag: Die Hauptstadt Georgiens
Tbilissi: Zunächst Besichtigung der Altstadt mit der Metechi-Kirche und dem Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Von hier hat man einen Blick auf den Fluss Mtkwari und die Tbilissis. Vorbei an den Schwefelbädern – die am Abend fakultativ besucht werden können – Gang zum kleinen Wasserfall, zur Nariqala-Festung, zur Synagoge und zur Sioni-Kathedrale, in der das Weinrebenkreuz der hl. Nino – sie christianisierte Georgien – aufbewahrt wird. Weiter zur Antschis'chati-Kirche, der ältesten Kirche der Stadt. Im Historischen Museum Besuch der Schatzkammer mit Goldschmiedekunst aus der Zeit des Goldenen Vlieses sowie der sehenswerten Ikonenausstellung. Abendessen in einem typisch georgischen Restaurant.

3. Tag: Heerstraße und Kloster auf dem Berg
Fahrt auf der georgischen Heerstraße. Besuch der Wehrkirche Ananuri mit einem herrlichen Blick auf den Zchinvali-Stausee. Entlang des Terek-Flusses Weiterfahrt in die Ortschaft Stephantsminda: Möglichkeit einer Wanderung (ca. 6 km, 3,5 Std., 470 hm) oder optionale Fahrt mit Geländewagen zu der auf 2.170 m hoch gelegenen Dreifaltigkeitskirche von Gergeti. Die Dreifaltigkeitskirche „Zminda Sameba“ steht in phantastischer Lage auf dem Gergeti-Berg. Wenn das Wetter mitspielt, kann man einen Blick auf einen der höchsten, mit ewigem Eis bedeckten Berge im Kaukasus – den Kasbeg (5.047 m) – erhaschen. Anschließend Fahrt nach Gudauri: Hotelbezug für eine Nacht. (ca. 190 km)

4. Tag: Entlang der Seidenstraße
Entlang eines Zweigs der alten Seidenstraße kommen wir in die Kartli-Region zur Höhlenstadt Uplisziche (ab 1. Jt. v. Chr.): Die Stadtstruktur mit Straßen, einem Theater, Festsälen und einer Kirche des 10. Jh. ist noch gut nachvollziehbar. In Gori, der Geburtsstadt Stalins, Außenbesichtigung seines Geburtshauses. Weiterfahrt in die Region Mes’cheti: In Bordschomi, dem bekannten Kurort, Spaziergang im Bordschomi-Park, Besuch der Mineralwasser-Quelle und des Reliefmodells Georgiens. Anschließend Fahrt in die Stadt Achalziche: Hotelbezug für zwei Nächte. (ca. 310 km)

5. Tag: Festungen und Höhlenstadt
Zunächst sehen Sie die beeindruckende Chertwisi-Festung auf einem Felsplateau am Zusammenlauf zweier Flüsse. Weiter geht's zur Felsenstadt Wardsia, die aus 3.000 Höhlen bestand und über 50.000 Menschen Unterschlupf bieten konnte. Errichtet wurde sie im Goldenen Zeitalter Georgiens im 12. Jh. Künstlerisch ausgestaltete Räume, verbunden durch lange Gänge – alle von Menschenhand im Felsen vor über 800 Jahren herausgehauen, dazu tropfendes eiskaltes Wasser aus dem nackten Fels und wunderschöne Fresken in einer Kirche. Zurück in Achalziche besichtigen Sie die wiedererrichtete Festung Rabat, ein Adelspalast aus dem 13./14. Jh. (ca. 125 km)

6. Tag: Hauptstadt der Kolchis
Heute fahren wir nach Kutaissi, die drittgrößte Stadt des Landes: Das Museum zeigt viele sehr schöne Ikonen und wertvolle Handschriften; Besuch des Bauernmarktes. Weiter geht’s zu dem zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Gelati-Klosterkomplex sowie zur Bagrati-Kathedrale. Hotelbezug für eine Nacht in Kutaissi. (ca. 180 km)

7. Tag: In den Großen Kaukasus
Fahrt vorbei am Enguri-Damm nach Mestia, das Zentrum Oberswanetiens. Das am Zentralkamm des Großen Kaukasus gelegene Swanetien gilt wegen seiner mittelalterlichen Wehrtürme und seiner Kirchen aus dem 10. bis 14. Jh. mit ihren Wandmalereien, Ikonen und monumentalen Voraltarkreuzen als Schatzkammer Georgiens. In dem 1.500 m hoch gelegenen Bergstädtchen Mestia besuchen wir das Historisch-Ethnographische Museum, ein altes swanisches Haus (Matschub) und die doppelstöckige Kirche von Laghami. Hotelbezug für zwei Nächte. (ca. 230 km)

8. Tag: Kulturschätze Swanetiens
Ausflug nach Nakipari, wo wir die Georgskirche besichtigen, die 1130 von dem „Maler des Königs“ Tewdore ausgemalt wurde. Danach geht‘s mit geländegängigen Minibussen nach Uschguli in den höchstgelegenen Dorfverband Swanetiens (ca. 2.200 m), der teilweise zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Wir besichtigen dort ein mittelalterliches Festungshaus mit seinem Ikonenschatz und die oberhalb des Dorfes Shibiani, zu Füßen des Schchara-Gebirgszuges mit dem höchsten Gipfel Georgiens (5.201 m) gelegene Gottesmutterkirche Lamaria mit Wandmalereien des 10. und 12. Jh. Mittagessen in Uschguli. Nach einem Spaziergang durch das urtümliche Kaukasus-Dorf besuchen wir auf der Rückfahrt nach Mestia die kleine Barbarakirche in Che mit ihrer farbenfrohen, volkstümlichen Ausmalung. (ca. 100 km)

9. Tag: Atemberaubendes Swanetien
Heute besteht die Möglichkeit einer wunderbaren Wanderung (ca. 2,5 Std., 5 km, 370 hm) zum Chalaadi-Gletscher. Der Bus bringt die Wanderer zur Hängebrücke über den Chalaadi-Fluss. Weiter geht’s auf Schusters Rappen auf einem abwechslungsreichen, ansteigenden Bergpfad durch dichten Wald bis jenseits der Waldgrenze, wo schon bald der majestätische Gletscher zu sehen ist. Kurz vor dem Ziel verliert sich der ausgebaute Weg im Moränenschutt. Wer weiter geht, wird mit einem einmaligen Blick aufs Gletschertor belohnt. Wer nicht wandern möchte, verbringt die Zeit in der kleinen Bergstadt Mestia. Nach dem Mittagessen in Mestia bei einer Familie Rückfahrt in Richtung Kutaissi mit Halt in Lendsheri/Laschtchweri, wo wir die Kirche des Erzengels Gabriel mit einer Außenwandmalerei des Heldenepos Amiran Daredshaniani sehen, und in Latali/Mazchwarischi, wo wir die Erlöserkirche mit einer Wandmalerei von Mikael Maghlakeli (1140) mit der einzigartigen Darstellung einer königlichen Schwertgürtung besuchen. Hotelbezug in Kutaissi für eine Nacht. (ca. 240 km)

10. Tag: Die alte Hauptstadt
Heute geht’s nach Mzcheta, erste Hauptstadt und religiöses Zentrum Georgiens: Bergkloster Dschwari, Swetizchoweli-Kathedrale, wo sich der Leibrock Christi befinden soll, Kloster Samtawro, ein Nonnenkloster mit der kleinen Kirche der hl. Nino, die im 4. Jh. die Ostgeorgier zum Christentum bekehrte und an dieser Stelle ihre ersten Wunder gewirkt haben soll. Danach Fahrt zurück nach Tbilissi: Hotelbezug für zwei Nächte. (ca. 210 km)

11. Tag: Wüstenklöster und Weinbauland
Heute geht die Fahrt nach Kachetien – das berühmte Weinanbaugebiet Georgiens. Zunächst besichtigen wir David Garedscha (6. Jh.), ein Höhlenklosterkomplex in stark zerklüfteter Halbwüste. Falls wieder möglich, Wanderung (ca. 2 Std.) zum Udabno-Felsenkloster mit seinen wunderbar ausgemalten Höhlen. Danach Besuch eines Bauernhofes mit Weinkeller, wo wir die uralte Tradition der Weinaufbewahrung kennenlernen, georgische Weine und auch georgischen Tresterbrand „Chacha“ verkosten. Rückfahrt nach Tbilissi: Abschließender Panoramablick auf die Stadt vom ca. 750 Meter hohen Hausberg Mtatsminda; Abschiedsabendessen. (ca. 180 km)

12. Tag: Abschied und Heimreise
Am frühen Morgen Transfer zum Flughafen Tbilissi und Rückflug nach Deutschland.

Leistungen

Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen; siehe § 7 unserer Reisebedingungen

  • Linienflug mit Lufthansa ab München nach Tbilissi und zurück (andere Abflughäfen s.u.)
  • Transfers, Rundfahrten und Ausflüge in landestypischen Reisebussen
  • Doppelzimmer in Mittelklassehotels der georgischen 3-Sterne-Kategorie
  • Halbpension, Abendessen auch in Restaurants
  • Zwei Mittagessen und Weinverkostung in Kachetien
  • Fachlich qualifizierte BiR-Reiseleitung
  • Einheimische deutschsprachige Reiseführung
  • Alle Eintrittsgelder
  • Flughafen-/Sicherheitsgebühren
  • Trinkgeldpauschale

Im Preis nicht enthaltene Leistungen

  • An- und Abreise zum/von Flughafen. Wir empfehlen die Anreise mit der Deutschen Bahn.
  • Zur Ergänzung Ihrer individuellen Absicherung raten wir Ihnen dringend zum Abschluss einer Reiserücktrittskosten-/Reiseabbruchversicherung sowie einer Reisekrankenversicherung, die auch Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit deckt.

Preisbeispiele für Rückfahrkarten nach Frankfurt/M., München und Stuttgart (PDF 51 KB)
Angebote der MDT (PDF 179 KB)

Zusatzleistungen:

Einzelzimmerzuschlag 290,-

Zusatzinfos

Einreisebestimmungen

Personalausweis oder Reisepass erforderlich!

Anmerkungen

Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen weisen wir darauf hin, dass die angebotenen Reisen im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet sind. Auf Ausnahmen wird bei den entsprechenden Reisen hingewiesen.

CO2-Kompensation

Vorschlag für Ihre individuelle Kompensation (für 1.606 kg CO2): € 37,–

Download

Folgende Dokumente stehen hier zum Download für Sie bereit:
Studienreise Georgien ′Kultur- und Naturschätze des Großen Kaukasus′ (PDF 324 KB)


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