Klöster, Kirchen, Chorgesang - Chor-Studienreise Hildesheim

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DEUTSCHLAND - HILDESHEIM

Chorstudienreise und Standortreise

Unsere Chorstudienreise für aktive Liebhaberinnen und Liebhaber geistlicher und weltlicher Chormusik führt 2022 in den Raum Hildesheim. Unsere seit Jahren beliebte Kombination von Studien- und Chorreise wird wieder ein ganz besonderes, kreatives Reiseerlebnis ermöglichen. Von Hildesheim ausgehend begeben Sie sich nachmittags zu kunst- und kulturgeschichtlich herausragenden Stätten in der Region. Dabei haben wir ganz bewusst auf ein lockeres, stressfreies Programm geachtet.

Sie wohnen in dem einzigartigen Ambiente des ehemaligen Benediktinerklosters St. Michaelis, heute Hotel und Tagungsstätte, inmitten Hildesheims. Das Gebäudeensemble des Klosters stellt in Einheit mit dem Weltkulturerbe der Michaeliskirche ein bedeutendes Baudenkmal dar. Der aufwändig restaurierte Kreuzgang, eine eigene Kapelle sowie die romanische Basilika mit neuer hervorragender Orgel prägen das Zentrum Hildesheims in besonderer Weise. Das Michaeliskloster hat seinen spirituellen Charakter als Ort der Einkehr bewahrt. Am Abend können Sie im historischen Gewölbekeller den Tag bei einem Glas Wein ausklingen lassen.

Die Vormittage sowie der eine oder andere Abend gehören wie immer der intensiven Chorarbeit. Die Reise wird musikalisch geleitet von Opern- und Oratoriensänger Bernhard Gärtner. Er wird mit der Gruppe ein attraktives, kirchenmusikalisches Programm erarbeiten, welches am Ende der Reise im Rahmen eines Gottesdienstes zur Aufführung kommen wird.

Termine

Reisenr.TerminePreisVerfügbarkeit
DE2K540117.07.22 – 24.07.22 1.450,- Buchen 
  Bernhard Gärtner, Dr. Elisabeth Peters

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Frau Dagmar Resky (Tel. 0711 6192523)

Frau Dagmar Resky
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Auf einen Blick

Reiseverlauf

1. Tag: Aufbruch und Ankommen
Individuelle Anreise nach Hildesheim: Bezug des einstigen Benediktinerklosters St. Michaelis für sieben Nächte. Am Nachmittag erstes Kennenlernen und kurze Einführung. Besuch im Hildesheimer Roemer-Pelizaeus-Museum, ein durch seine bedeutende Altägyptensammlung weltweit bekanntes Museum, das nach Hermann Roemer und Wilhelm Pelizaeus benannt ist.

2. Tag: Das Hildesheimer St. Michaeliskloster
Am Vormittag Chorarbeit. Nach dem Mittagessen steht zunächst unser Domizil, das Hildesheimer St. Michaeliskloster mit seiner romanischen Basilika (UNESCO-Welterbestätte) auf dem Programm. Danach Gang zum Marktplatz, der von zahlreichen historischen Gebäuden umringt ist.

3. Tag: Der Hildesheimer St. Mariendom
Am Vormittag Chorarbeit. Nach dem Mittagessen Fortsetzung der Besichtigen in Hildesheim: Besichtigung des Mariendoms, eine der ältesten Bischofskirchen Deutschlands. Seine Baugeschichte reicht ins 11. Jh. zurück. Natürlich darf auch ein Besuch im Dommuseum nicht fehlen: Es bewahrt eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen sakraler Kunst: den Hildesheimer Domschatz, der Teil des UNESCO-Welterbes ist.

4. Tag: "Neuschwanstein des Nordens"
Am Vormittag Chorarbeit. Nach dem Mittagessen Ausflug mit dem Bus zum Schloss Marienburg, das „Neuschwanstein des Nordens“: Das neugotische Welfenschloss wurde einst für die Gattin König Georgs V. von Hannover errichtet. (ca. 15 km)

5. Tag: Fabrikarchitektur der Moderne
Am Vormittag Chorarbeit. Nach dem Mittagessen Ausflug mit dem Bus zur UNESCO-Weltkulturerbestätte Fagus-Werk nach Alfeld, 1911 von Walter Gropius und Adolf Meyer geplant. Das Fagus-Werk ist eine historische Fabrikanlage und steht als eines der ersten Beispiele der architektonischen Moderne seit 1946 unter Denkmalschutz. (ca. 55 km)

6. Tag: Moderne Kunst der Hall-Art-Foundation
Am Vormittag Chorarbeit. Nach dem Mittagessen Ausflug zum Schloss Derneburg, im 19. Jh. Wohnsitz der Grafen zu Münster und ab 1976 Wohnung und Atelier von Georg Baselitz. Heute ist das Schloss Sitz der Hall-Art-Foundation: Führung in der Ausstellung moderner Kunst; Spaziergang im Landschaftspark der Grafen von Münster mit Mausoleum und Tempel. Möglichkeit zur Einkehr im Café Glashaus (wenn geöffnet), dem Kulturzentrum im ehemaligen Gewächshaus des Schlosses.(ca. 30 km)

7. Tag: "Nordisches Rom"
Am Vormittag Chorarbeit. Nach dem Mittagessen Ausflug nach Goslar. Im Mittelalter als „Nordisches Rom" bekannt, war Goslar ein Zentrum des Glaubens mit 47 Kirchen, Klöstern und Kapellen. Fünf große Pfarrkirchen sind noch heute in der Altstadt erhalten und prägen auf beeindruckende Weise das Goslarer Stadtbild. Rundgang in der Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbestätte) mit Kaiserpfalz, Domvorhalle und Rathaus (Huldigungssaal, falls wieder geöffnet). (ca. 120 km)

8. Tag: Gottesdienst und Abschied
Musikalische Gestaltung des Sonntagsgottesdienstes in Hildesheim. Nach einem gemeinsamen Abschiedsmittagessen individuelle Heimreise.

Leistungen

Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen; siehe § 7 unserer Reisebedingungen

  • Unterbringung in Doppelzimmern mit Dusche/WC
  • Vollpension, beginnend mit dem Abendessen am Anreisetag und endend mit dem Mittagessen am Abreisetag
  • Fachlich qualifizierte Reiseleitung
  • Tägliche Chorarbeit unter fachlich qualifizierte Chorleitung
  • 4 Halbtagesausflüge im moderen Reisebus
  • Noten für die Chorarbeit
  • Alle Eintrittsgelder und Führungen laut Programm
  • Trinkgeldpauschale
  • Kompensation für klimaneutrale Reise

Im Preis nicht enthaltene Leistungen

  • An- und Abreise nach/von Hildesheim. Wir empfehlen die Anreise mit der Deutschen Bahn.
  • zusätzliche Mahlzeiten
  • Getränke und Ausgaben persönlicher Art.
  • Reise-Rücktrittskosten-Versicherung

Angebote der MDT (PDF 289 KB)

Zusatzleistungen:

Einzelzimmerzuschlag 90,-

Zusatzinfos

Einreisebestimmungen

Personalausweis oder Reisepass erforderlich!

Wichtige Hinweise

Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung zusätzlich Ihre Stimmlage an.

Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

Sollten zum Zeitpunkt der Reise noch besondere Einschränkungen oder Besonderheiten aufgrund der Corona-Pandemie bestehen, informieren wir unsere Gäste rechtzeitig.
Bitte beachten Sie, dass wir aktuell nur vollständig gegen Covid-19 Geimpfte bzw. Genese auf unseren Reisen akzeptieren.

Unsere Chorleiter:
Bernhard Gärtner studierte zunächst Schulmusik und Musikwissenschaft. Danach folgte eine Konzertausbildung in Dirigieren, in deren Verlauf er privat seine Gesangsstudien intensivierte. Er sang in vielen wichtigen Musikzentren Europas, Israels, Südamerikas und in den USA. und gastierte bei zahlreichen internationalen Festivals, u.a. bei den Salzburger Festspielen und der Biennale in Venedig. Neben der Oper und dem Konzert liegt ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit im Bereich der „Neuen Musik“. Hier kam es zur Zusammenarbeit mit den Komponisten K.-H. Stockhausen, K. Penderecki, W. Rihm u.v.a., wo er bei vielen Uraufführungen mitwirkte. Bernhard Gärtner sang unter namhaften Dirigenten wie Ernest Bour (Neapel) und Claudio Abbado (Mailand). Heute unterrichtet er an der Musikhochschule Stuttgart Gesang und ist Dirigent des Freiburger Oratorienchores.


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