Trier

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Römische Antike und frühes Christentum in der Konstantin-Stadt

Studienreise als Standortreise

Wer das antike Rom kennenlernen und etwas vom frühen Christentum sehen will, muss nicht nach Italien fahren. Auch Deutschland hat das zu bieten: in Trier. Kaum jemand weiß, dass Trier von 306 an Residenzstadt des ersten christlichen Kaisers war: Konstantins des Großen, dessen Spuren sich noch heute in der Stadt finden. Kaum jemand weiß, dass Trier die einzige Stadt Deutschlands ist, die ohne Unterbrechung schon seit dem 3. Jahrhundert eine christliche Gemeinde hat. Wir lernen Trier unter der Führung eines kompetenten Kirchenhistorikers in allen ihren interessanten Facetten kennen. Natürlich statten wir auch der in drei Museen Triers gezeigten und sehr spannenden Landesausstellung „Der Untergang des römischen Reiches“ ausführliche Besuche ab. Wir gehen u.a. den Fragen nach, welche Gründe zum Niedergang des römischen Imperiums führten und welche Rolle die Christen bei der Weitergabe der römischen Zivilisation spielten.

Termine

Reisenr.TerminePreisVerfügbarkeit
DE2K500125.09.22 – 30.09.22 995,-
  Prof. Dr. Martin Jung

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Frau Anja Quaß (Tel. 0711 6192538)

Frau Anja Quaß
(Tel. 0711 6192538)

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Auf einen Blick

  • Das Trier Kaiser Konstantins und der frühen Christen
  • Besuche in der Landesausstellung „Der Untergang des römischen Reiches“
  • Reiseleitung durch einen Kirchenhistoriker
  • Zentral gelegenes Hotel - kein Hotelwechsel
  • Weinprobe

Reiseverlauf

1. Tag: Anreise und Begrüßungsabend
Individuelle Eigenanreise mit der Bahn. Nach dem gemeinschaftlichen Abendessen im Hotel Begrüßungsabend im Hotel mit einer Einführung in das Reiseprogramm.

2. Tag: Das römische Trier
Zu Fuß und in der Frühe erklimmen wir den Petrisberg (1/2 Std.), von wo wir in der Morgensonne einen schönen Blick auf die Stadt und ihre Römerbauten haben. Die Einführung in die Stadtgeschichte erfolgt aus der Vogelperspektive. Durch Weinberge geht es hinunter zum römischen Amphitheater, das wir eingehend besichtigen. Anders als beim berühmten Kolosseum in Rom hat sich in Trier auch der Arenakeller erhalten und kann besichtigt werden. Im Anschluss besuchen wir Konstantins Palastaula und die Kaiserthermen. Nach einer individuell gestalteten Mittagspause nehmen wir uns die Porta Nigra vor, berühmtester Römerbau und Wahrzeichen der Stadt. Wir erfahren, warum das Tor schwarz ist und erkunden das einstige Tor, in dem im Mittelalter ein Klausner lebte und später eine Kirche eingerichtet wurde. Nur deshalb hat sich das Stadttor überhaupt erhalten.
Fakultativ wird als Tagesabschluss noch eine Wanderung auf den Markusberg und zur Mariensäule angeboten (1 Std.). Wer will, wandert auf einem anderen Weg über den Markusberg hinab zur alten Römerbrücke (1 Std.). Entlang der Mosel vorbei an Kranen, die von der Nutzung des Flusses als Wasserweg im Mittelalter zeugen, geht‘s zurück ins Hotel (1/2 Std.). Spätes Abendessen im Hotel.

3. Tag: Das frühchristliche Trier
Zu Beginn des Tages steigen wir hinab in die Tiefe und besuchen das unter der ehemaligen Kirche St. Maximin entdeckte antike Gräberfeld mit vielen frühchristlichen Grabstätten. Anschließend lassen wir uns die faszinierenden Ausgrabungen unter dem Dom zeigen, wo anschaulich wird, wie im frühen 4. Jahrhundert ein Wohnhaus in eine Kirche verwandelt wurde. Im Dommuseum, das zusammen mit dem Landesmuseum und dem Simeonstift Ausstellungsort der Landesaustellung 2022 ist, sehen wir zahlreiche Zeugnisse des frühen Christentums in Trier. Wir sehen u.a. die Fresken einer kaiserlichen Villa, die unter dem Dom ausgegraben wurde und mutmaßlich der Ehefrau Konstantins, Fausta, gehört hatte. Nach einer individuell gestalteten Mittagspause geht es zu Fuß in die westliche Vorstadt Triers zur Benediktinerabtei St. Matthias: Geführt von einem Benediktiner besuchen wir die berühmte Albana-Gruft, in der die Witwe Albana, die mutmaßlich erste Christin Triers, begraben liegt. Ihr reich verzierter Sarkophag gibt Anlass zu unterschiedlichen Interpretationen. In der Abteikirche sehen wir das Grab des Apostels Matthias, einziges Apostelgrab nördlich der Alpen, und die Gräber der ersten Bischöfe Triers. Wenn möglich, nehmen wir abschließend am Stundengebet der Mönche teil. Freier Abend (kein gemeinschaftliches Abendessen).

4. Tag: Das mittelalterliche Trier und das jüdische Trier
Den Vormittag widmen wir dem Mittelalter. Vorbei am Frankenturm, am Dreikönigenhaus und am Petrusbrunnen geht es zum Dom mit seiner Schatzkammer und der Reliquie „Heiliger Rock“. In der Krypta sehen wir die Reliquie von Helena, der Mutter Konstantins. Ein Besuch der Liebfrauenkirche und des Kreuzgangs schließt sich an. Nach der individuellen Mittagspause steht die mittelalterliche Judengasse auf dem Programm, auch sie ein faszinierendes Relikt der Geschichte. Die christliche Judenfeindschaft begegnet uns bei der „blinden Synagoge“, die in Trier eine der Kirchen „ziert“. Vorbei am Geburtshaus von Karl Marx, dem jüdisch-stämmigen berühmten Sohn der Stadt, geht es zur Synagoge und zum jüdischen Friedhof. Gemeinsames Abendessen im Hotel mit der Gelegenheit, anschließend das Gesehene und Gehörte noch einmal zu bedenken und zu besprechen.

5. Tag: Highlights zum Schluss
Trier ist von Juni bis September 2022 Ort der großen Landesausstellung Rheinland-Pfalz. Drei Museen zeigen 700 Exponate aus 130 Museen von 20 Ländern zum Thema „Der Untergang des römischen Reichs“. Das römische Imperium existierte viele hundert Jahre und umfasste auf seinem Höhepunkt ein riesiges Gebiet, die meisten Teile des heutigen Europas, Nordafrikas sowie des Nahen Ostens. Nur intelligente Führung, straffe Verwaltung und innovative Infrastruktur konnten dieses gewaltige Reich zusammenhalten. Was aber führte zu seinem Niedergang, was waren Vorboten des Zerfalls? Wie stirbt ein Reich und wie verwaisen einstmals blühende Metropolen? Und was ist das Erbe des gefallenen Imperiums? Wir besuchen am Vormittag die Ausstellungsteile im Rheinischen Landesmuseum und am Nachmittag im Stadtmuseum Simeonstift. Anschließend Zeit zur freien Verfügung. Wer will, kann das Marx-Haus besichtigen oder das Spielzeugmuseum. Auch der etwas außerhalb gelegene Ortsteil „Pfalzel“ lohnt einen Besuch. Das Abschiedsessen nehmen wir in einer Weinstube ein und probieren verschiedene Moselweine. Trier und Umgebung sind berühmt für ihren Riesling.

6. Tag: Abschied und Heimreise
Nach dem Frühstück individuelle Heimreise mit der Bahn.

Leistungen

  • Doppelzimmer mit Frühstück im Hotel Park Plaza in Trier
  • 3x Abendessen im Hotel, 1x Abendessen mit Weinprobe in einer Weinstube
  • Fachlich qualifizierte BiR-Reiseleitung
  • Alle Eintrittsgelder
  • Trinkgeldpauschale
  • Kompensation für klimaneutrale Reise

Im Preis nicht enthaltene Leistungen

  • An- und Abreise nach Trier. Wir empfehlen die Anreise mit der Deutschen Bahn.
  • Zur Ergänzung Ihrer individuellen Absicherung raten wir Ihnen dringend zum Abschluss einer Reiserücktrittskosten-/Reiseabbruchversicherung. Wir empfehlen die Angebote der MDT.

Angebote der MDT (PDF 416 KB)

Zusatzleistungen:

Einzelzimmerzuschlag 200,-

Zusatzinfos

Einreisebestimmungen

Personalausweis erforderlich

Ihre vorgesehenen Hotels

Hotel Park Plaza, Trier (4*sup.)
Im Stadtzentrum von Trier gelegen, unweit der Porta Nigra, des Doms und der Mosel, verbindet das Hotel modernes Design mit römisch antiken Elementen.

Anmerkungen

Wir wohnen in einem zentral gelegenen Hotel, von wo aus wir alles bequem zu Fuß erreichen können. Wem der eine oder andere Fußweg zu weit ist, kann eigenständig ein Taxi nehmen (Zusatzkosten).
Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen weisen wir darauf hin, dass die angebotene Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist.


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