Usbekistan: Land an der Seidenstrasse (Reisedauer 10 Tage)

USBEKISTAN

Reisevorschlag für Ihre Gruppe

Kulturen Mittelasiens berichtete. Ihm folgten Hunnen, Mongolen, Türken, Chinesen, Araber und Russen in den Raum östlich des Kaspischen Meeres. Viele brachten Krieg und Zerstörung, oft aber auch neue kulturelle und wirtschaftliche Impulse. Mit den Arabern prägte der Islam fortan die kulturelle Entwicklung der ganzen Region. Auf dem Höhepunkt des Seidenstraßenhandels standen die Oasenstädte Chiwa, Buchara und Samarkand in voller Blüte, deren faszinierende Schönheit heute noch beeindruckt..

Preisindikatoren für Gruppen ab 25 Personen (jeweils pro Person im Doppelzimmer): ab € 1.850,-

Gerne erstellen wir Ihnen ein maßgeschneidertes Reiseangebot nach Ihren Wünschen.

Für weitere Informationen steht Ihnen Frau Dagmar Resky gerne zur Verfügung.

Frau
Dagmar Resky
Tel.0711/61925-13
E-Mail: e143

Auf einen Blick

  • Die bedeutendsten Glanzlichter Usbekistans
  • Konzert mit Abendessen in einer Karawanserei
  • Zwei Bahnfahrten
  • Drei traditionelle Abendessen bei einheimischen Familien
  • Stimmungsvolles Abendessen im Sommerpalast des Emirs von Choresm
  • Begegnung mit einem Vertreter einer christlichen Gemeinde

Reiseverlauf

2. Tag
Über 2.000 Jahre alt ist die Stadt Taschkent mit dem antiken Namen Sash: Stadtrundfahrt mit Besichtigung der Barak-Chan-Medrese (16. Jh.), des Kaffal-Shashi-Mausoleums (15. Jh.) und der Navoi-Oper (außen) mit dem Theaterplatz. Danach Fahrt mit dem Schnellzug nach Samarkand, „das schönste Antlitz, das die Erde der Sonne je zugewandt hat“: Hotelbezug für drei Nächte. (ca. 310 km)

3. Tag
Samarkand ist die Heimstätte der Märchen aus 1001 Nacht, Umschlagplatz für Waren aller Art, aber auch Mittlerin von Technologien, Gedankengut, Religionen und Kunststilen. Timur Khan, ein Nachkomme Dschingis Khans, baute die Stadt auf und machte sie zum Zentrum seines Weltreiches. Von seinen Eroberungszügen brachte er Handwerker, Architekten und Künstler mit. Mit einer Geschwindigkeit, wie es nur in einer Despotie möglich ist, entstanden Bauwerke von nie gesehener Größe und Komplexität. Wir besuchen den Registan-Platz und besichtigen ausgewählte Medresen und Moscheen. Besuch der kath. Kirche und Bummel über den riesigen Basar. Abendessen bei einer tadschikischen Familie.

4. Tag
Samarkand: Komplex des Shahi-Sinda mit prachtvollen Grabmälern aus der Zeit des 11. – 15. Jh.; Alexejer Dom; Kirche St. Georg; Museum mit den Resten der Wandmalereien „Meisterwerke der sogdischen Kunst“; Mausoleum des Propheten Daniel, Prophet
dreier Religionen. Sternwarte des Ulugh Begh mit Resten eines gewaltigen Sextanten (15. Jh.). Am Abend Konzert in einer Karawanserei mit Abendessen.

5. Tag
Zugfahrt in die Oasenstadt Buchara, "die Edle“, die wie Samarkand und Chiwa zum Städtebund "des goldenen Ringes“ gehörte: Das Kalan-Minarett ist das Wahrzeichen der Stadt. In den Medresen Mire-Arab und Ulugh-Begh werden seit 400 Jahren Koranschüler unterrichtet; Divan-Begi-Medrese, Synagoge und Basar; Hotelbezug für zwei Nächte; Abendessen in einem Familienrestaurant. (ca. 280 km).

6. Tag
Ausflug in die Umgebung von Buchara mit Besuch der Moschee Chor Minor, der Anlage Sitora Mokhi Khosa, des Samanidenmausoleums (10. Jh.) und der Grabstätte des Bahauddin Naqshbandi. Trachten-Vorführung im Hause von Faisulla Chodshaev. Abendessen bei einer Familie.

7. Tag
Fahrt in die Oase Chiwa. Entlang des Amu Darya, dem Oxus der Griechen, führt die Straße durch die Wüste Kisilkum („roter Sand“). Unterwegs Picknick-Mittagessen. Hotelbezug für zwei Nächte. Möglichkeit eines ersten Erkundungsgangs in der Altstadt Chiwas. (ca. 450 km) 8 Die über 50 Baudenkmäler der UNESCO-Welterbestätte Chiwa laden zur Besichtigung ein. Fast 1.500 Jahre orientalische Kultur, versteckt und märchenhaft in den verwinkelten Gassen, lassen den einstigen Glanz und die Legenden dieser Stadt spüren. Abendessen im ehemaligen Sommerpalast des letzten Emirs von Choresm.

8. Tag
Fahrt auf die Schipka-Passhöhe zu dem für die Bulgaren bedeutungsvollen Denkmal zur Erinnerung an die Befreiung von der Osmanenherrschaft im 19. Jh. Weiterfahrt ins Museumsdorf Etara: Hier kann man Arbeiter sämtlicher alten Handwerkskünste beobachten. Durch das Rosental geht es dann nach Kazanlak: Besichtigung des berühmten thrakischen Kuppelgrabes mit seinen Wandmalereien (4. Jh. v.Chr., UNESCO-Weltkulturerbe). Besuch einer Rosenölgewinnungsanlage in der Umgebung von Kazanlak mit Verkostung von Rosenölprodukten. Falls zeitlich möglich, evtl. Abstecher nach Koprivstica im Topolnica-Tal. Dieses Dorf ist ein Mus terbeispiel altbulgarischer Wohnkultur und steht unter Denkmalschutz. Weiterfahrt nach Sofia und Hotelbezug für eine Nacht. (ca. 350 km)

10. Tag
Rückflug nach Deutschland.


ENTHALTENE LEISTUNGEN (AUSZUG):
- Linienflug ab Deutschland nach Taschkent und zurück
- Inlandsflug von Urgentsch nach Taschkent
- Bahnfahrten von Taschkent – Samarkand und Samarkand – Buchara in Economy Klasse
- Doppelzimmer in 3-4*-Hotels
- Halbpension, davon sechs Abendessen in Restaurants oder Familien, zusätzlich ein Wüsten-Picknick
- 10-tägige Rundreise inkl. Eintritten lt. Programm
- Qualifizierte, deutschsprachige Reiseleitung
- Freiplatz im Einzelzimmer