MYANMAR - Land der goldenen Pagoden

MYANMAR

Studienreise

Noch heute gehört das einstige Burma zu den geheimnisvollsten und am wenigsten erschlossenen Reisezielen der Welt. Ein Land von beeindruckender Schönheit und einzigartigem Charme, das „Goldene Land": Die in der Sonne glänzenden, vergoldeten Pagoden prägen das Bild des Landes, allen voran die berühmte Shwedagon-Pagode in Yangon, das Wahrzeichen Myanmars. Bagan mit seinen unzähligen Tempeln und das sagenumwobene Mandalay, einstige Residenz der letzten burmesischen Könige, dürfen bei keiner Burma-Reise fehlen. Eingebettet in eine wundervolle Landschaft liegt der Inle-See, der für seine schwimmenden Gärten berühmt ist. Ein besonderes Erlebnis ist der Besuch beim „Goldenen Felsen", einer der heiligsten buddhistischen Plätze Myanmars. Mönche in safranfarbenen Gewändern gehören zum Straßenbild Myanmars, das noch heute ganz vom Theravada-Buddhismus durchdrungen ist. Traditionelle Lebensweisen, Handwerkskunst und der Glaube an die Macht der Geister und Götter sind in Myanmar lebendiger als in den meisten anderen Ländern Asiens. Ein Besuch des Myanmar Institute of Christian Theology gibt einen Eindruck von der Rolle und Situation der Christen in dem überwiegend buddhistischen Land. Unsere Reise führt unter qualifizierter Leitung zu den wesentlichen Schauplätzen burmesischer Kultur, Kunst und Geschichte. So wird das alte und neue Myanmar in vielen Facetten sinnlich erlebbar.

Auf einen Blick
• Die wesentlichen Highlights Myanmars
• Besuch am Goldenen Felsen und auf dem Mount Popa
• Zwei Nächte am Inle-See
• Pferdekutschenfahrt im Tempelareal von Bagan
• Bootsfahrten auf dem Ayeyarwaddy-Fluss
• Gespräch im Myanmar Institute of Christian Theology
• Besuch eines Meditationszentrums (Gespräch)
• Begegnung mit Mönchen und Dorfbewohnern

Akzente

  • Die wesentlichen Highlights Myanmars
  • Besuch am Goldenen Felsen und auf dem Mount Popa
  • Zwei Nächte am Inle-See mit Möglichkeit einer Wanderung
  • Pferdekutschenfahrt im Tempelareal von Bagan
  • Bootsfahrten auf dem Ayeyarwaddy-Fluss
  • Besuch des Myanmar Institute of Christian Theology (Gespräch)
  • Begegnung mit Mönchen und Dorfbewohnern

Reiseverlauf

1. Tag: Aufbruch
Linienflug von Frankfurt/M über Singapur in Richtung Myanmar.

2. Tag: Ankommen und erste Impressionen
Am Vormittag Ankunft am Flughafen von Yangon, wo Sie von Ihrem örtlichen Reiseleiter begrüßt werden: Hotelbezug für eine Nacht. Sie unternehmen eine orientierende Stadtrundfahrt vorbei an prachtvollen Kolonialbauten wie dem Obersten Gerichtshof, dem Staatlichen Telegraphen-Büro, der Zollbehörde oder der Hafenaufsicht, die in den 1920er und 1930er Jahren erbaut wurden. Im Anschluss besuchen Sie die Botataung-Pagode, welche im Inneren hohl ist, so dass Sie hineingehen können: Im Inneren sieht die Pagode aus wie ein Spiegel-Labyrinth. Weiter geht's zum (Königlichen) Kandawgyi-See, wo Sie auf der Ostseite des Sees einen Foto-Stopp einlegen, um die atemberaubende Shwedagon Pagode im Hintergrund des Sees zu fotografieren. Am späten Nachmittag besichtigen Sie die unvergessliche Shwedagon-Pagode beim Sonnenuntergang. Die weltberühmte Pagode mit ihrem goldenen Stupa bildet das buddhistische Herz Myanmars. Überlieferungen zu Folge soll die Pagode 2.500 Jahre alt sein und ihr zentral gelegener Stupa ist umgeben von Dutzenden aufwändig gestalteten Gebäuden und Statuen. Besonders um diese Zeit des Tages kommen viele Gläubige hierher, um zu beten und Gaben darzubringen. Genießen Sie die besondere Atmosphäre an diesem magischen Ort.

3. Tag: Bago und der Goldene Felsen
Heute fahren Sie zur ehemaligen Landeshauptstadt Bago, wo Sie am Kyaik Khat Wine-Kloster die Mönche bei ihrer letzten Mahlzeit des Tages sehen. Zwischen 10.15 Uhr und 10.30 Uhr nehmen die Mönche die letzte Nahrung des Tages zu sich, da sie ab 12 Uhr mittags bis zum nächsten Morgen fasten. Sehen Sie zudem den Shwethalyaung-Buddha, der bereits 994 erbaut worden sein soll und als einer der schönsten Liegenden Buddha-Figuren in ganz Myanmar gilt. Kurz außerhalb Bagos sehen Sie noch die Kyaikpun-Pagode mit Ihren vier über 30 Meter hohen Buddha-Figuren, die Rücken an Rücken sitzen. Weiter geht es durch endlose Reisfelder und traditionelle Dörfer nach Kinpun, am Fuße des Goldenen Felsens, von wo Sie gemeinsam mit vielen Einheimischen, die ebenfalls auf den Berg pilgern, ein Spezialfahrzeug besteigen, das Sie hinauf nach Kyaikhtiyo bringt: Hotelbezug für eine Nacht. Genießen Sie einen großartigen Ausblick auf die umliegende Landschaft und besuchen Sie den faszinierenden Goldenen Felsen, der dort auf einem Felsvorsprung balanciert. Der Überlieferung nach gelingt dieser Balanceakt nur aufgrund eines präzise platzierten Haares von Buddha. Der Berg für seinen atemberaubenden Sonnenuntergang berühmt. (ca. 215 km)

4. Tag: Begegnungen in Yangon
Rückfahrt nach Bago, wo Sie noch einen Blick auf die Shwemawdaw-Pagode werfen, die eine mit Diamanten besetzte Stupa besitzt. Rückkehr nach Yangon: Besuch eines von Yangons bekanntesten Meditationszentren: Das Chan Myae Yeik-Kloster ist für Einheimische und Reisende gleichermaßen geöffnet. Hier können Sie einen tieferen Einblick in die Meditation, den Buddhismus und das Leben im Kloster erhalten, bei einer Gesprächsrunde mit dem Vorsteher des Klosters oder seinem Assistenten. Besuch des Myanmar Institute of Christian Theology (Gesprächsrunde mit einem Dozenten und Studierenden). Hotelbezug in Yangon für eine Nacht. (ca. 215 km)

5. Tag: Bezaubernder Inle-See I
Fahrt zum Flughafen und Flug nach Heho. Weiter mit Bus nach Nyaung Shwe: Hier besuchen Sie zunächst das Shwe Yan Pyay-Kloster, das aus Teak-Holz gefertigt ist. Im Anschluss fahren Sie weiter mit dem Longtail-Boot über den Inle-See zu Ihrem Hotel: Bezug für zwei Nächte. Der Inle See ist über 20 Kilometer lang und mehr als 10 Kilometer breit. Mit seiner Höhe von 875 Meter über dem Meeresspiegel und seinen ruhigen Gewässern steht er in scharfem Kontrast mit den umliegenden Bergen und bietet ein beliebtes Motiv für Fotografen. Darüber hinaus hat sich der Inle See über die letzten Jahre hinweg aber auch als der Obst- und Gemüsegarten des Landes etabliert. Mit dem Longtail-Boot geht es weiter nach Nga Phe Kyaung, das eine riesige Sammlung an Buddha-Bildnissen aus verschiedensten Materialien, Größen und Formen aufzuweisen hat. Die Phaung Daw Oo-Pagode, die Sie als nächstes besuchen, gilt als eine der heiligsten religiösen Stätten im südlichen Shan Staat. Seine fünf einzigartigen, vergoldeten, aber relativ kleinen Abbilder werden bei der jährlichen Inle Boots-Prozession mit einem Boot über den See gefahren. Evtl. besuchen Sie noch eine Werkstatt, in der burmesische Zigarren, auch Cheerots genannt, hergestellt werden. Rückkehr zum Hotel. (ca. 25 km)

6. Tag: Bezaubernder Inle-See II
Diesen Tag verbringen Sie ganz auf dem Inle-See. Mit dem Longtail-Boot geht's zum Dorf Maing Thauk, das am östlichen Ufer des Sees gelegen ist. Möglichkeit einer kleinen Wanderung (ca. 2 Std., mittelschwer, ansteigend) in Begleitung Ihres örtliches Guides, vorbei an schattigen Bäumen. Auf dem Weg nach oben passieren Sie Dörfer des Pao Volkes. Oben angekommen, erreichen Sie das Dorf Inn Ni. Wenn Sie mögen, setzen Sie Ihren Weg noch etwas fort zu einem traumhaft gelegenen Kloster im Wald, das atemberaubende Ausblicke auf den See bietet. Am späten Vormittag erleben Sie das tägliche Leben im Dorf Kay La. Beobachten Sie Fischer und Bauern bei Ihren täglichen Aufgaben. Die Dorfbewohner sind sehr aufgeschlossen und nehmen Reisende sehr freundlich auf. Sie werden zudem die Möglichkeit haben, ein örtliches Stelzenhaus zu besuchen und eine einheimische Familie in ihrer alltäglichen Umgebung kennenzulernen. Besuch einer der zahlreichen Seiden- oder Lotus-Webereien, die auf hölzernen Webstühlen qualitativ hochwertige, bunte Textilien herstellen.

7. Tag: Stadt der 1000 Tempel
Nach einem frühen Frühstück werden Sie zum Flughafen Heho gebracht: Flug nach Bagan. Sie sehen den goldenen Stupa der Shwezigon-Pagode und fahren durch das Tharaba-Tor nach Alt-Bagan. Weiter geht es zum Ananda-Tempel, ein weiß getünchtes Meisterwerk der Mon-Architektur mit vier stehenden Buddhas. Am größten Tempel der Ebene, dem 61 Meter hohen Thatbyinnyu-Tempel, auch bekannt als der "Tempel der Allwissenheit" aus dem Jahr 1144 machen Sie einen Fotostopp. Weiter geht's zum Gubyaukgyi-Tempel mit seiner feinen Stuckarbeit, bevor Sie den Dhammayangyi-Tempel, einen massiven Tempel aus dem Jahre 1170 besuchen, der besonders bekannt für seine Ziegelbauweise ohne Mörtel bekannt ist. Sie halten an einer beliebten Lackwaren-Werkstatt, die zauberhafte Kunsthandwerksgegenstände fertigt. Am späten Nachmittag genießen Sie eine Fahrt in der Pferdekutsche, die Sie zur Pyathada-Pagode bringt mit Bagans größter Terrasse, von wo aus Sie einen atemberaubenden Ausblick auf die Tempelebene von Bagan sowie den Ayeyarwaddy genießen können. Hotelbezug in Bagan für zwei Nächte.

8. Tag: Entspannen auf dem Ayeyarwaddy
OPTIONAL: Erleben Sie die Ebene von Bagan bei einer morgendlichen Fahrt mit dem Heißluftballon. Am frühen Morgen werden Sie von Ihrem Hotel abgeholt. Am Standort für die Fahrt werden Sie von exzellent geschulten Piloten bei einer Tasse Kaffee oder Tee eingewiesen. Die Ballonfahrt selbst dauert zwischen 30 und 60 Minuten, abhängig von den Wetter- und Windverhältnissen. Nach einer sanften Landung auf der offenen Fläche oder nahe dem Ufer des Ayeyarwaddy Flusses genießen Sie ein Glas Sekt und ein leichtes Frühstück. Zudem erhalten Sie ein personalisiertes Zertifikat dieser unvergesslichen Fahrt über einige der außergewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten in Süd-Ost-Asien. Rücktransfer zum Hotel. (EUR 295,- pro Person, bitte bei Anmeldung mit angeben)
Nach dem Frühstück können Sie den Nyaung U Markt besuchen, bevor Sie mit einem Boot den Ayeyarwaddy-Fluss überqueren, um ein Kloster und ein Dorf auf einer Insel im Fluss zu besuchen. Die Tradition gibt vor, dass jeder buddhistische Mann einmal in seinem Leben als Mönch gelebt haben muss – wenn auch nur für wenige Tage. Hier haben Sie Gelegenheit, etwas Zeit mit den Dorfbewohnern und den Mönchen dieser Insel-Gemeinschaft zu verbringen und so etwas über das einfache Leben auf dem Lande, die lokalen Traditionen und ihre Religion lernen. Am späten Nachmittag befahren Sie mit einem Motorboot den Ayeyarwaddy-Fluss und sehen die Tempelebene vom Boot aus. Lehnen Sie sich zurück, entspannen Sie sich, genießen Sie den Sonnenuntergang über Bagan und erfrischen Sie sich mit einem kühlen Getränk.

9. Tag: Kloster auf dem Vulkan
Heute fahren Sie über Land nach Mandalay und besuchen auf dem Weg den bekannten Mt. Popa. Auf dem Weg, kurz hinter Nyaung-U, halten Sie an einem "Paing"-Shop am Straßenrand. Hier können Sie beobachten, wie die Einheimischen Toddy-Bäume erklimmen, um den Toddy Saft zu ernten. Je nach Tageszeit ist der Geschmack des Safts eher süß oder bitterer. Manchmal wird der Saft auch „Himmelsbier" genannt. Aus dem Saft werden zudem Bonbons hergestellt, im Volksmund „Jaggery" genannt. Ein anderes bekanntes Produkt des Toddy Baums ist Palmöl. Aus den Blättern werden zudem Körbe gewebt. Zudem sollten Sie zusehen, wie die Einheimischen daraus trinkbaren Alkohol zur Medikation oder für den Hausgebrauch herstellen. Weiterfahrt zum Fuß des kleinen, aus der Ebene herausragenden Vulkan Mount Popa, traditionelle Heimstätte der 37 sogenannten „Nats", eine bunte Geisterwelt im burmesischen Volksglaube: Der Aufstieg über einen Stufenweg zum Kloster des Shin-pya-Ordens wird mit einer herrlichen Aussicht belohnt. Am späten Nachmittag erreichen Sie Mandalay, Residenz der letzten burmesischen Könige, an den Ufern des Ayeyarwaddy: Hotelbezug für zwei Nächte. (ca. 295 km)

10. Tag: Geheimnisvolles Mandalay I
Bootsfahrt auf dem Ayeyarwaddy nach Mingun: Blick auf die 50 m hohe Backstein-Pagode und die weltgrößte noch funktionstüchtige Glocke. Ausflug über die Ava-Brücke zum malerischen, mit unzähligen Pagoden und Klöstern übersäten Sagaing-Hügel, dem vitalen Mittelpunkt des Buddhismus im heutigen Myanmar. Am Nachmittag gelangen wir mit der Fähre zur Insel Ava, wo Sie durch alte Stadtmauern zum Kloster Maha Aungmye Bonzan und zum hölzernen Kloster Bagaya Kyaung. schlendern. Sie fahren zurück nach Mandalay und genießen auf dem Weg, bei einem Stopp an der bekannten U-Bein Brücke, die fast vollständig aus Teak-Holz gefertigt und mehr als einen Kilometer lang ist, den Sonnenuntergang.

11. Tag: Geheimnisvolles Mandalay II
Besichtigung der Mahamuni-Pagode, die Nord-Myanmars wichtigste Buddha-Abbilder beherbergt; Besuch des Shwenandaw-Klosters, ein hölzernes Gebäude, welches einst das Haus von König Mindon gewesen ist sowie der Kuthodaw-Pagode mit ihren auf Marmorplatten verfassten buddhistischen Schriften. Dann heißt es Abschied zu nehmen: Transfer zum Flughafen und Rückflug über Singapur in Richtung Deutschland.

12. Tag: Heimreise
Am Morgen Ankunft in Frankfurt/M und Heimreise.