Auf den Spuren Albert Schweitzers

GABUN

Studienreise

1913 gründete der spätere Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer als einer der ersten über Landesgrenzen hinaus wirkenden Ärzte zusammen mit seiner Frau Helene unter schwierigsten Bedingungen im afrikanischen Urwald der französischen Kolonie Gabun ein Krankenhaus für die Ärmsten der Armen: Lambarene. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Albert-Schweitzer-Zentrum begeben wir uns auf Spurensuche in Gabun.
Albert Schweitzer brachte als Theologe, Kulturphilosoph, Musiker und Schriftsteller seinen Leitgedanken von der „Ehrfurcht vor dem Leben" nicht nur auf seinen zahlreichen Vortragsreisen zum Ausdruck, sondern leistete als überzeugter Christ einen praktischen Beitrag zur Entwicklung Gabuns im Geiste gegenseitiger Anerkennung. 1875 im damals vom Deutschen Reich annektierten Elsass geboren, wurde Schweitzer so zu einem Wanderer zwischen den Welten.
Unsere Reise will auch das geistige Werk Schweitzers in den Blick nehmen, den spannungsvollen Auf- und Umbruch dieser Epoche nachempfinden und der Frage nach der Bedeutung Schweitzers für unsere Zeit nachgehen: „Jeder muss sein eigenes Lambarene finden" resümierte er.

Reiseverlauf

1. Tag: Auf nach Gabun!
Linienflug von Frankfurt über Paris nach Libreville, der Hauptstadt Gabuns: Hotelbezug für eine Nacht.

2. Tag: Hauptstadtimpressionen und Fahrt nach Lambarene
Libreville: Außenbesichtigung der mit Schnitzereien reich verzierten Kirche St. Michel. Wir verlassen das Verkehrsgewühl der Hauptstadt und fahren auf der größtenteils gut ausgebauten Nationalstraße nach Lambarene. Die Fahrt bietet interessante Einblicke in die Lebensweise der Landbevölkerung und die tropische Landschaft. Die heute rund 20.000 Einwohner zählende Stadt liegt nur wenige Kilometer südlich des Äquators inmitten des Regenwalds am Fluss Ogowe. Bezug der Unterkunft im Gästehaus des Albert-Schweitzer-Spitals für sechs Nächte. Alle Mahlzeiten werden dort im Gemeinschafts-Speiseraum des Spitals eingenommen, wo auch Albert Schweitzer mit seinen Mitarbeitern gegessen hat.

3.-7. Tag: Lambarene - Urwaldhospital
Vom dritten bis siebten Tag Aufenthalt in Lambarene. Ausführliche Besichtigungen des historischen Spitals, des Museums und des Lepradorfs sowie des aktuellen Krankenhauses. Einführung in die Arbeit der Forschungseinrichtung mit dem Schwerpunkt Tropenkrankheiten. Besuch der Stadt Lambarene mit Einkaufsmöglichkeit. Zeit zur freien Verfügung. An einem der Tage Ausflug auf dem Ogowe-Fluss zum Onangue-See (Picknick auf einer Insel) und zur ehemaligen Missionsstation Ngomo. Der Urwald kommt stellenweise bis ans Ufer; vom Boot aus können wir Flusspferde, Pelikane und vielleicht auch Affen beobachten.

8. Tag: Abschied von Lambarene
Lambarene: Zeit zur freien Verfügung. Am Nachmittag Fahrt nach Libreville: Nach einem Abschiedsabendessen Fahrt zum Flughafen und Abflug Richtung Paris.

9. Tag: Heimreise
Flug über Paris nach Frankfurt/M: Individuelle Heimreise.