Metropolen Russlands: Moskau - St. Petersburg

RUSSLAND

Studienreise

Vor über tausend Jahren kam das östliche Christentum aus Byzanz nach Russland. Es entwickelte sich eine eigenständige Kultur, die vor allem ab dem 18. Jh. von westlichen Einflüssen berührt wurde. Unsere Reise führt zu den Glanzpunkten der altrussischen Kultur in Moskau und St. Petersburg. Die beiden Rivalinnen Moskau, um die prachtvolle Kremlfestung herum angelegt, und St. Petersburg, von Peter dem Großen dem Meer und den Sümpfen als "Fenster zum Westen" abgetrotzt, beflügelten sich gegenseitig in Kunst und Musik. Heute gehört St. Petersburg, das "Venedig des Nordens", mit seinen groß angelegten Architekturkompositionen sowie einem unermesslichen Reichtum an Kunstschätzen zu den schönsten Städten der Welt. "Mütterchen Moskau" ist auch jetzt noch das Zentrum des Vielvölkerstaates. Frische, leuchtende Farben haben das freudlose Grau der kommunistischen Ära lange schon verdrängt.

Akzente

  • Glanzpunkte der altrussischen Kultur im "Mütterchen Moskau" und St. Petersburg, das "Venedig des Nordens"
  • Besichtigung des Bernsteinzimmers
  • Bedeutende Kunstmuseen wie Tretjakow-Galerie und Eremitage
  • Nur ein Hotelwechsel

Reiseverlauf

1. Tag: Aufbruch und Ankommen
Linienflug nach Moskau: Hotelbezug für vier Nächte.

2. Tag: "Mütterchen Moskau" I
Moskau: Gelegenheit zum Besuch des Gottesdienstes in der Dreifaltigkeitskirche Nikitniki, die mit ihren kleinen Türmchen, der prächtigen Ikonostase und ihren wundervollen Fresken zu den schönsten russischen Sakralbauten des 17. Jhs. zählt. Nach der Besichtigung der Erlöserkathedrale Spaziergang über den Roten Platz mit Außenbesichtigung der Basiliuskathedrale, die von Iwan dem Schrecklichen aus Anlass seines Sieges über die Tataren errichtet wurde und die mit ihren vielen, bunten Zwiebelkuppeln zum Prototyp einer russischen Kirche wurde. Fortsetzung der Stadtrundfahrt (Theaterplatz, Sperlingsberge, u.a.) und Ausflug in den Süden der Stadt zur ehemaligen Zarendomäne Kolomenskoje, heute ein beeindruckendes Freilichtmuseum: Wir sehen das Haus Peters des Großen aus dem Jahr 1702, welches ursprünglich auf der Insel Markov stand, und besuchen die steinerne Zeltdachkirche „Christi Himmelfahrt" (Zerkow Woznesenija).

3. Tag: „Mütterchen Moskau" II
Moskau: Rundgang über das Gelände des Kreml, das historische Zentrum der russischen Hauptstadt und „Herz Russlands" mit Innenbesichtigung dreier Kathedralen sowie des Patriarchenpalastes. Mittagspause auf dem Roten Platz. Danach Besuch des Neujungfrauenklosters (Nowo-Dewitschi-Monastyr), dem zweitwichtigsten sakralen Baukomplex nach dem Kreml und dem am besten erhaltenen Wehrkloster an der Peripherie des historischen Zentrums. Gang über den daneben liegenden Prominentenfriedhof (u.a. Gräbern von Jelzin, Raissa Gorbatschova, Tschechov und Schostakovitsch).

4. Tag: „Mütterchen Moskau" III
Moskau: Metrofahrt mit Besichtigung der schönsten Metrostationen. Danach Spaziergang auf dem Arbat einschließlich Mittagsrast dort. Der Nachmittag gehört dem ausführlichen Besuch der berühmten Tretjakow-Galerie mit ihrer umfangreichen Sammlung russischer Gemälde.

5. Tag: Szenenwechsel
Moskau: Im Weberviertel besuchen wir das Wohnhaus von Lew Tolstoi, einem typischen Beispiel eines aristokratischen Moskauer Holzhauses. Anschließend fahren wir vom Bahnhof Leningradski mit dem Schnellzug „Sapsan" (ca. 4,5 Std.) nach St. Petersburg, dem „Venedig des Nordens" an der Newa-Mündung: Hotelbezug für vier Nächte. (ca. 700 km)

6. Tag: Kunst im "Venedig des Nordens"
St. Petersburg: Führung durch das Gebäude-Ensemble der Eremitage mit dem bekannten Winterpalast und den umfangreichen Kunstsammlungen von der Antike bis zur Moderne. Anschließend genießen eine geruhsame Bootsfahrt auf der Newa und den Kanälen im „Venedig des Nordens". Danach Rundgang auf dem Gelände des Alexander-Newskij-Klosters mit Besichtigung der Kirche und der Museums-Friedhöfe, die letzte Ruhestätte zahlreicher russischer Komponisten und Künstler.

7. Tag: Rasputin und Bernsteinzimmer
St. Petersburg: Besuch im Fürst-Jussupow-Palais an der Mojka mit seinem Privattheater als kleine Kopie des kaiserlichen Marien-Theaters sowie zahlreichen prunkvollen Repräsentationsräumen, wo der Wunderheiler Rasputin umgebracht wurde. Nach der Mittagspause Ausflug nach Zareskoje-Selo (Puschkin), der ehemaligen Zaren-Sommerresidenz: Führung durch den Großen Katharinenpalast mit Besichtigung des Bernsteinzimmers; Spaziergang durch die Parkanlagen. (ca. 80 km)

8. Tag: Lieblingspalast Peters des Großen
St. Petersburg: Zunächst zur Peter-und-Paul-Festung, die den ursprünglichen Stadtkern bildete und die mit der Peter-und-Paul-Kathedrale als Begräbnisstätte der Zaren seit Peter I. fungierte. Ausflug nach Peterhof, wo der in einem herrlichen Park am Finnischen Meerbusen gelegene Lieblingspalast Peters des Großen und sein Lustschlösschen Monplaisir mit dem Bad-Komplex die Besucher beindrucken. Rückkehr mit dem Tragflügelboot nach St. Petersburg. (ca. 80 km)

9. Tag: Kathedralen zum Abschied
St. Petersburg: Möglichkeit zum Besuch eines Gottesdienstes in der Kasaner-Kathedrale; Besichtigung der Isaaks-Kathedrale. Anschließend Rückflug nach Deutschland.