Sardinien - Geheimnisvolle Schönheit im Mittelmeer

ITALIEN

Reisevorschlag für Ihre Gruppe

Es gibt viele Gründe, Sardinien zu bereisen. Kulturell und geschichtlich hat Sardinien einiges zu bieten. Mehrere Jahrhunderte lang haben verschiedene Völker die Insel erobert, besiedelt und dabei kulturelle Spuren hinterlassen, die heute in vielen bedeutenden archäologischen Stätten ersichtlich sind. Ganz gleich, welchen Teil der Insel man bereist, Nuraghen, die seltsamen steinernen Türme aus grauer Vorzeit, säumen den Weg. Etwa 10.000 Nuraghen sind auf der Insel heute bekannt: Für die sardischen Hirten sind sie Bestandteil ihrer Welt und bieten bei Wind und Wetter Schutz für Mensch und Vieh. Im Mittelalter verwandelten die vielen romanischen Kirchen der Pisaner Sardinien in eine "kleine Toskana", darunter manch Kleinod. Stolz präsentieren die Sarden mit herzlicher Gastfreundschaft ihre Tradition und freuen sich, die Besucher daran teilhaben zu lassen. Sie können bei der Zubereitung und Herstellung sardischer Produkte und Köstlichkeiten zuschauen oder in einen der vielen eindrücklichen sardischen Festivals eintauchen. Darüber hinaus ist Sardinen für sein kristallklares Wasser, seine felsigen Küstenabschnitte und bezaubernde Sandstrände bekannt. Das Klima ist ganzjährig mild und sonnig mit einem ausgedehnten, warmen Sommer von Mai bis Oktober. Atemberaubende Landschaften auch im Landesinneren offenbaren sich in einer abwechslungsreichen, naturbelassenen und wilden Schönheit. Nicht zuletzt ist die Insel auch für ihre hervorragende Küche und Spezialitäten bekannt. Sardinien bietet weit mehr als Hirtenromantik, Sonne, Sand und Meer. Auf dieser Reise kommen Sie dem "echten" Sardinien einen Schritt näher.
Auf einen Blick
- Reiche Auswahl der bedeutendsten archäologischen und kunsthistorischen Stätten Sardiniens- Rundfahrt im Supramontegebirge- Kleine Wanderung in der wundervollen Natur des Giara di Gesturi Plateaus - Traditionelles Mittagessen bei Schäfern- Abschiedsabendessen auf einem Bio-Bauernhof

Preisindikatoren für Gruppen ab 25 Personen (jeweils bei Unterbringung im Doppelzimmer) im Reisezeitraum:
Mai 2018: ab € 1.485,-
September/Oktober 2018: ab € 1.640,-

Gerne erstellen wir Ihnen ein maßgeschneidertes Reiseangebot nach Ihren Wünschen.
Für weitere Informationen steht Ihnen Frau Kai Kämpf-Schemann gerne zur Verfügung.

Frau
Kai Kämpf-Schemann
Tel: 0711 - 619 25 12
e188

Unser Sardinien-Programm für Gruppen als pdf-Datei (KB 248)

1. Tag: Willkommen in Sardinien
Flug nach Olbia: Begrüßung durch die örtliche Reiseleitung. Je nach Ankunftszeit werden Sie vor dem Abendessen der Hafenstadt Olbia einen ersten Besuch abstatten. Hotelbezug für eine Nacht.

2. Tag: Kork, Flechtwerk und Kirchenschätze
Fahrt nach Calangianus: Besuch des Korkmuseums, das sich in einem wunderschönen, einstigen Klosterkomplex aus dem 18. Jahrhundert im historischen Zentrum des Ortes befindet. Es informiert über die verschiedenen Phasen der Herstellung von Korkstopfen, von der Ernte des Rohmaterials bis zum Endprodukt. Mittagspause in Tempio Pausania. Die kleine und idyllische Hauptstadt der Gallura liegt auf einem Hochplateau zu Füßen des Monte Limbara. Seinen Charme entfaltet das sympathische Städtchen vor allem im historischen Ortskern mit den unverputzten Granithäusern. Weiter geht's nach Castelsardo, eine malerische, historische Stadt, welche ihren mittelalterlichen Charakter weitgehend bewahren konnte: Besuch der Burg der Familie Doria (12. Jh.) auf der Spitze des Kaps von Castelsardo. Das Museum für mediterrane Flechtkunst befindet sich in der Burg und ist das Glanzlicht der Stadt, eines der am meisten besuchten Museen auf der gesamten Insel. Von den Terrassen entlang der Stadtmauern genießt man ein atemberaubendes Panorama, welches einen großen Teil der Nordküste und die Insel von Asinara umfasst. An klaren Tagen kann man sogar das südliche Korsika erblicken. Besuch des Doms Sant' Antonio Abate und des Diözesan-Museums für sakrale Kunst, das sich in den Kellergewölben des Doms, also in den Krypten der antiken römischen Kirche, auf welcher später die Kirche des hl. Antonio Abate erbaut wurde, befindet. Hotelbezug für eine Nacht.

3. Tag: Gräber, Türme und Klein-Barcelona
Der Tag beginnt mit einem Besuch der Nekropole Anghelu Ruju, wo zu Beginn des 20. Jhs.
37 Felsgräber sowie ein beeindruckendes Einzelgrab freigelegt wurden. Sie stammen aus der Ozieri-Kultur (3.400 bis 2.700 v. Chr.) und der Bonnanaro-Kultur (1.800 bis 1.500 v. Chr). Weiter geht's zur komplexen Nuraghe Palmavera: verschiedene, miteinander verbundene Türme bilden ein wahres Nuraghenschloss. Die umliegenden Anhöhen wurden durch eintürmige Nuraghen verteidigt, von denen einige noch heute gut erhalten sind. Die gesamte Siedlung wurde Ende des 8. Jahrhunderts v. Chr. verlassen. Vom Ruinenturm, der in der Mitte der Anlage steht, hat man einen herrlichen Blick auf die umliegenden Hütten und die Landschaft. Anschließend Fahrt in die "spanische Stadt" Alghero: Die Stadt ist berühmt dafür, dass die Bewohner die Nutzung der katalanischen Sprache bewahrt haben, weshalb sie als „la Barceloneta", kleines Barcelona, bezeichnet wird. Gang durch die Altstadt mit ihrem Gewirr enger Gassen mit gemütlichen Restaurants, Cafés und appetitlichen Delikatessläden mit sardischen Leckereien. Besichtigung der Kathedrale „Santa Maria Immacolata". Nach der Mittagspause Fahrt nach Bosa, das als das zweitschönste Dorf Italiens gilt. Es erstreckt sich am Ufer des Temo, der einzige schiffbare Fluss in Sardinien. Bosa hat eine malerische Altstadt, deren Häuser sich durch ihre hellen Pastellfarben auszeichnen. Auf dem Hügel liegt das mittelalterliche „Castello di Serravalle". Danach Hotelbezug in Cabras für zwei Nächte.

4. Tag: Westernkulisse, Giganten und Hauptstadtimpressionen
Besuch im Dorf San Salvatore Sinis. Das kleine, stille, scheinbar verlassene Dorf mit schmalen Straßen und niedrigen Häusern strahlt ein wenig Westernatmosphäre aus. In den späten 50er Jahren diente es als Kulisse für die sogenannten "Spaghetti-Western". Die Sandsteinskulpturen der Nuraghenkultur aus der Begräbnisstätte von Mont'e Prama erwarten im Museum "Die Giganten von Mont'e Prama" in Cabras Ihren Besuch. Sie sind aus Stein, überdurchschnittlich groß und haben anthropomorphe Züge. Die ehemals freistehenden Kolosse wurden 1974 auf der Sinis-Halbinsel entdeckt. Anschließend Besuch der Ruinen von Tharros. Das archäologische Gebiet von Tharros ist ein wichtiger Beweis für die Besiedelung dieser Gegend in antiker Zeit. Nach der Mittagspause Fahrt in die lebhafte Provinz- und Landeshauptstadt Cagliari, die für sich beansprucht, die ununterbrochen am längsten bewohnte Stadt Europas zu sein: Rundgang durch das befestigte Burgviertel, das die Stadt beherrscht und zahlreiche schöne Denkmäler besitzt, u.a. die wunderschöne Piazza Palazzo. Panoramafahrt zum Monte Urpino (Aussichtshügel der Stadt) und zum Poetto-Strand mit kleinem Spaziergang. Abendessen in Cagliari, danch Rückkehr nach Cabras.

5. Tag: Nuraghen, Naturreservat und Wildpferde
Besuch des Barumini-Nuraghenkomplexes, die wichtigste archäologische Fundstätte auf Sardinien. Die Nuraghe "Su Nuraxi" von Barumini (UNESCO-Weltkulturerbestätte) ist das vollständigste und am besten erhaltene Exemplar der Nuraghen und zeugt von der beeindruckenden Innovationskraft derer, die sie gebaut haben. Anschließend Besuch auf dem Plateau Giara di Gesturi, eine perfekte Gegend für eine kleine Wanderung in wundervoller Natur. Das Plateau besteht aus Basaltfelsen vulkanischen Ursprungs und ist meist mit Korkeichen, Eukalyptus und mediterranen Pflanzen bedeckt. Hier gibt es zahlreiche Vogelarten aber auch Wildschweine, Füchse und Kaninchen. Diese Gegend ist bekannt durch die hier lebenden „Cavallini della Giara", kleine Wildpferde. Mittagspause in Tuili, ein kleines Dorf am Fuß der Hochebene. Sehenswert sind hier die weiße Kirche Sant' Antonio im spanischen Kolonialstil, die Pfarrkirche S. Pietro und eleganten neoklassischen Gebäude wie die Villa Pitzalis. Danach Fahrt nach Fonni, dessen Altstadt mit restaurierten alten Häusern, gepflasterten Wegen, bemalten Häuserwänden und grünen Plätzen, aber auch die Basilica Santa Maria dei Martiri mit dazugehörigem Konvent sowie das Bauernmuseum Museo della Cultura Pastorale lockt. Besonders wohl fühlen sich in Fonni Naturfreunde und Wandersleute: Im Frühling verwandelt sich die umliegende Landschaft in ein wahres Naturparadies mit blühender Macchia. Hotelbezug für zwei Nächte.

6. Tag: Masken, Gigantengräber und Murales
Ausflug nach Mamoiada, das über die Landesgrenzen hinaus berühmt ist für seinen traditionellen Karneval, in dessen Rahmen sich elegante "issohadores" und Furcht erregende "mamuthones", in Fell gekleidete, Glocken behangene Mensch-Tierwesen auf eine Prozession durch den Ort begeben. Sie sehen die eindrucksvollen Masken der Karnevalisten im "Museo delle Maschere Mediterranee" oder aber auch direkt im Rahmen ihrer Herstellung in einer der traditionellen Holzschnitzereien des Ortes. Besichtigung der geheimnisvollen Stele von Boeli mit ihrer ornamentierten Oberfläche. Lohnenswert ist die archäologische Fundstelle von Madau, eine Nekropole aus der Bronzezeit, die aus vier benachbarten Gigantengräbern besteht. Die 321 bekannten "Tombe dei Giganti" genannte Bauten sind Monumente der bronzezeitlichen Bonnanaro-Kultur (2.200 bis 1.600 v. Chr.), die die Vorläuferkultur der Nuraghenkultur ist. Anschließend Besuch der Nuraghensiedlung Gremanu. Sie besteht aus einem Hüttendorf und Sakralbauten und ist umgeben von einer großen rechteckigen Einfassung. Die Tempel dienten wahrscheinlich einem Wasserkult. Nach einer Rundfahrt im Supramontegebirge genießen Sie ein traditionelles Mittagessen mit den Schäfern, die für Sie ein u.a. ein Spanferkel zubereiten. Weiter geht's nach Orgosolo, das für seine farbenfrohen Murales berühmt ist: Die sardischen Wandmalereien wurden zum Ausdruck kulturellen und politischen Widerstandes. Rückkehr nach Fonni.

7. Tag: Viscontiburg und “Sardiniens Dolomiten”
Auf dem Weg nach Olbia besuchen wir Monte e s´Abe, eines der größten Gigantengräber der Insel, sowie die Ruinen des Castello di Pedres: Die Burg wurde von der Herrscherfamilie Visconti errichtet, einer mächtigen Familie aus Pisa, die bis zum 13. Jahrhundert die Herrschaft über das Judikat Gallura hatte, um so die Stadt Terranova (so lautete der antike Name Olbias) zu kontrollieren. Innerhalb der Burgmauern wurden grausame Kämpfe zwischen Genuesen, Pisanern und Aragonesen ausgefochten. Nach der Mittagspause in Olbia Besuch im Dorf San Pantaleo: Das Dorf wurde im traditionellen Stil der Gallura um eine Landkirche, nahe der Costa Smeralda gebaut. Die Granitformationen um San Pantaleo werden auch die "Dolomiten von Sardinien" genannt. Das Dorf ist bekannt für seine hochwertige Handwerkskunst (Keramik, Holz, Eisen, handgenähte Kleidung). Abschiedsabendessen auf dem Bauernhof "Stazzu Lu Branu" (Bio-Produkten aus eigener Herstellung). Hotelbezug an der Costa Smeralda für eine Nacht.

8. Tag: Abschied und Heimreise
Fahrt zum Flughafen Olbia: Rückflug nach Deutschland.

Im Reisepreis enthalten (Auszug):
- Linienflug mit Air Berlin, Lufthansa o.ä. nach Olbia und zurück
- Doppelzimmer in typischen Hotels (ca. italienische 4*)
- Halbpension, davon 5x im Hotel, 1x im Restaurant in Cagliari, 1x Abschiedsessen auf dem Bauernhof "Stazzu Lu Branu"
- 1x rustikales Mittagessen bei den Hirten im Supramonte
- 8-tägige Rundreise inkl. aller Eintritte lt. Programm
- Qualifizierte, deutschsprachige Reiseleitung