England - Vom Osten in den Norden

Großbritannien

Studienreise

Dass England nicht nur aus London und den südlichen Hügellandschaften besteht, bekommt man auf unserer neuen Reise in den Osten und Norden des Landes wunderbar vor Augen geführt: Geschichtsträchtige Mittelalterstädte und neu erblühende ehemalige Industriemetropolen, wilde Landschaften und detailreich ausgestaltete Landschaftsgärten, aber auch klassische Kathedralen und berühmte Herrenhäuser säumen unseren Weg.

Auf einen Blick

  • Architektonische und landschaftliche Höhepunkte des englischen Ostens
  • Bezaubernde Gärten
  • Herausragende Kathedralen, Schlösser und Herrenhäuser
  • Ausgewogenes Programm mit Zeit für eigene Entdeckungen

Reiseverlauf

1. Tag: Auf nach Ostengland
Linienflug nach London. Fahrt durch das ländliche East Anglia nach Norwich: Hotelbezug für zwei Nächte. (ca. 230 km)

2. Tag: Norfolks Hauptstadt und Tee bei den Royals
Norwichs zahlreiche Kirchen, die verwinkelten Gassen von Elm Hill, seine stattliche Kathedrale und die normannische Burg bezeugen bis heute die herausragende Bedeutung der Stadt als mittelalterliche Handelsmetropole. Nach einem vormittäglichen Rundgang führt uns am Nachmittag ein Ausflug zum Sandringham House, dem Anwesen, auf dem die königliche Familie für gewöhnlich ihre Weihnachtsfeste verbringt. (ca. 130 km)

3. Tag: Von Studien und Fächern
Als altehrwürdige Universitätsstadt ist Cambridge weltberühmt: Die Innenstadt ist durchsetzt von Colleges und überall wuseln Studierende. Auf einem Stadtrundgang werden wir in die Traditionen dieser besonderen Bildungsinstitutionen eingeführt und lassen uns u.a. durch das gewaltige Fächergewölbe der King’s College Chapel beeindrucken. Hotelbezug im Raum Warwick für zwei Nächte. (ca. 250 km)

4. Tag: Alt und neu
Das Image der Industriestadt Birmingham hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt: Dem pompösen Klassizismus am traditionsreichen Victoria Square stehen nun die hippen Lokale und schicken Läden an den alten Bootskanälen gegenüber. Wo einst Dampfmaschinen gebaut und Stahl verarbeitet wurde, strecken sich moderne Bauten wie die neue Library of Birmingham oder das raumschiffartige Selfridges Building in die Höhe. Am Nachmittag besichtigen wir in Coventry die zwei Kathedralen der Stadt: den Ruinentorso der gotischen Basilika und den Nachkriegsbau von St. Michael, für dessen Weihe 1962 Benjamin Britten sein War Requiem komponierte. (ca. 110 km)

5. Tag: Echte und künstliche Natur
Auf der Fahrt durch den romantischen Peak District machen wir Halt am barocken Chatsworth House, das inmitten einer herausragenden Englischen Gartenanlage steht, die durch Capability Brown im 18. und durch Joseph Paxton im 19. Jahrhundert zu seiner heutigen Größe geformt wurde. In den Prunkräumen des Herrenhauses erwarten uns Alte Meister wie Tintoretto und Rembrandt, aber auch im Park gibt es viel zu entdecken. Hotelbezug für zwei Nächte in York. (ca. 270 km)

6. Tag: Das alte York
York: Das römische Eboracum entwickelte sich unter den Wikingern zur Handelsmetropole Jorvik und wurde im späteren Mittelalter zum wohlhabenden Zentrum der Wollindustrie. Von Yorks Status als Kirchenmetropole zeugt das prachtvolle Minster, der Sitz des Erzbischofs. Die Altstadt mit ihren engen Shambles, und dem normannischen Clifford Tower wird von einer fünf Kilometer langen Stadtmauer umgeben, auf der wir einen Spaziergang unternehmen. Anschließend bleibt noch freie Zeit für eigene Erkundungen.

7. Tag: Wind und Meer
Nördlich von York liegt das ausgedehnte Anwesen von Castle Howard: Typische Gartenpavillons wie ein Mausoleum oder der Tempel der Winde schmücken den Park und laden zu einem Spaziergang durch den Englischen Garten ein. Auch das Herrenhaus selbst – der erste englische Barockbau – hat so einiges zu bieten. Nach einer Fahrt durch die Moorlandschaft des North York Moors National Parks kommen wir in Whitby ans Meer: Hier fand im Jahre 664 die Synode statt, die die iroschottische mit der römischen Kirche vereinigen sollte. Wir haben etwas freie Zeit in dem kleinen Hafenstädtchen bevor wir nach Newcastle weiterfahren: Hotelbezug für zwei Nächte. (ca. 200 km)

8. Tag: Hoch im Norden
Den Vormittag verbringen wir in der Universitätsstadt Durham und besichtigen die auf einem Hügel gelegene Kathedrale mit ihrer Galiläakapelle. Die sehr einheitliche Architektur vermittelt einen guten Eindruck der englischen Baukunst des frühen 12. Jahrhunderts. Am Nachmittag widmen wir uns Newcastle – dem Ort der „neuen Burg“, die die Normannen auf dem Römerkastell am Hadrianswall errichteten. Pittoresk am Tyne gelegen, schmücken zahlreiche Brücken das Stadtbild. Bei einer Führung durch die Kohlemetropole des englischen Nordens lernen wir das industrielle Erbe der Stadt und die Eigenheiten seiner Einwohner, der „Geordies“, besser kennen.

9. Tag: Byebye, Britain!
Heute heißt es Abschied nehmen von England. Transfer zum Flughafen von Newcastle und Rückflug nach Deutschland.