Argolis - Griechenland im Kleinen

GRIECHENLAND: ARGOLIS

Studienreise

Hätten Sie's gewusst? Dass Mykene mehr ist als "Mykene"? Dass es auch in Griechenland Pyramiden gibt? Dass die heutige Stadt Nafplio (deutsch: Nauplia) einst Napoli hieß? Überhaupt: Dass keine Landschaft Griechenlands so viele Zeugnisse aus allen Epochen der griechischen Geschichte – von der Vorzeit bis in die Neuzeit – aufzuweisen hat wie die Argolis? In der Tat: Die Argolis ist so etwas wie ein Griechenland im Kleinen. Ein zentraler Standort und kurze Fahrtstrecken machen es leicht, sich von der Vielfalt der Eindrücke und der Fülle an Bildern überraschen zu lassen. Eine eintägige Kreuzfahrt zu den Inseln Hydra und Spetses und eine geruhsame Bootstour in der Bucht von Toló gehören ebenso dazu wie ein Kellereibesuch im größten zusammenhängenden Weinbaugebiet Griechenlands. Unser Hotel John & George im ehemaligen Fischerort Toló bietet für all das ideale Voraussetzungen: ein familiär geführtes Haus mit einer besonderen, persönlichen Atmosphäre – und einer große Terrasse mit Blick übers Meer, auf der sich die Zeit vergessen lässt. Wer eine ideale Verbindung von Erleben und Erholen, von Vielfalt und Muße sucht, kommt bei dieser neuen Reise auf seine Kosten.

--- Sprinterrabatt in Höhe von 40,- € bei Buchung der Reise GR8K2801 bis zum 02.10.2017 ---

Akzente

  • Standortreise - kein Hotelwechsel und kurze Fahrtstrecken
  • Familiär geführtes Hotel mit persönlicher Atmosphäre und großer Terrasse mit Blick aufs Meer
  • Mini-Kreuzfahrt zu den Inseln Hydra und Spetses
  • Geruhsame Bootstour in der Bucht von Toló
  • Kellereibesuch mit Weinverkostung im größten Weinbaugebiet Griechenlands
  • Die ideale Verbindung von Erleben und Erholen, von Vielfalt und Muße

Reiseverlauf

1. Tag: Jássas stin Argolida – Willkommen in der Argolis
Linienflug von München nach Athen. Transfer nach Toló am Argolischen Golf. Hotelbezug für sieben Nächte im Hotel John & George. Begrüßungscocktail und Vorstellungsrunde auf der Hotelterrasse. (ca. 175 km)

2. Tag: „Napoli di Romania“ – die schönste Stadt Griechenlands
Heute besteht die Möglichkeit, zeitweilig einem orthodoxen Gottesdienst beizuwohnen. Nicht umsonst gilt die von venezianischer Atmosphäre geprägte Stadt Nafplio mit ihren von Bougainvilleas überwachsenen Gassen als die schönste Griechenlands. Unvergleichlich ist die Aussicht über die Dächer der Stadt von der Burg Akronafplia. Ein in den Felsen gemeißelter bayerischer Löwe, das Philhellenendenkmal in der katholischen Kirche, das erste neugriechische Gymnasium und das kleine, aber sehenswerte archäologische Museum am Hauptplatz sind nur einige der Highlights. Unbedingt lohnend ist auch ein Rundweg um den Akronafplia-Felsen mit Fernblick auf die Küste Arkadiens (30-40 Min.). Nach einer ausgiebigen Mittagspause besuchen wir die hoch über der Stadt thronende venezianische Festung Palamidi, die größte und am besten erhaltene Anlage dieser Art auf der ganzen Peloponnes und die (ganz neu erschlossene) Stätte Alt-Asine an der Bucht von Toló mit Zeugnissen von der mykenischen Epoche bis in die Zeit des 2. Weltkriegs. (ca. 35 km)

3. Tag: Heiligtümer des Asklepios: Provinz und Weltkurort
Heute geht es quer durchs Land von der West- an die Ostküste der Argolis. Die Kirche Aj. Marina bei Ligourió ist teilweise aus antikem Material an der Stelle eines antiken Athena-Tempels erbaut. In den Wäldern oberhalb des Saronischen Golfs mit Blick auf die Halbinsel Methana unternehmen wir einen archäologischen Spaziergang zum antiken Troizen, die mythische Heimat des Theseus, mit seinem Asklepios-Heiligtum (2 x ca. 30 Min.). Traumhafte Aussichten beschert uns die Fahrt am Meer entlang bis Palea Epidavros (Alt-Epidauros). Nach der Mittagspause sind wir in Epidauros (UNESCO-Weltkulturerbe), dem berühmtesten Kultort des Heilgottes Asklepios: Wir besichtigen die archäologische Stätte, das kleine Museum und vor allem das schönste aller griechischen Theater. (ca. 135 km)

4. Tag: Inselfahrt
Eine eintägige "Mini-Kreuzfahrt" führt uns per Schiff zu zwei autofreien Inseln vor der Küste der Argolis, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Hydra, die Insel der Reeder und Seeleute, deren Hafenort wie ein antikes Theater malerisch an den Hang gestaffelt ist, und das stille Spetses mit seinen Kiefernwäldern, wo bis heute die Zeit stehen geblieben scheint.
2018 besuchen wir aufgrund geänderter Schifffahrtszeiten lediglich die Insel Spetses, die Insel Hydra entfällt.

5. Tag: Mythos Mykene
"Mykene" – das ist viel mehr als eine Burg dieses Namens, sondern ein ganzer Kranz von Festungen. Drei davon stehen auf dem heutigen Programm: Tiryns mit seinen gewaltigen, bis heute bewundernswerten Mauern; die Akropolis von Midea, im Landesinnern gelegen und mittlerweile sorgfältig präsentiert, mit dem dazu gehörigen mykenischen Friedhof im nahen Dendrá; und natürlich Mykene, wo die Atridentragödie von neuem lebendig wird: Wir sehen die Burgmauer, das Schachtgräberrund, den Burghügel mit Megaron, mehrere der berühmten Kuppelgräber (u. a. das "Schatzhaus des Atreus") sowie das Museum, das wichtige Funde präsentiert. Bei der Rückfahrt ein überraschender Blickwechsel: In Ajía Triáda erfreut uns die schönste Kirche der Argolis: die fast gänzlich aus antiken Spolien zusammengesetzte mittelbyzantinische Kirche der Panajía. (ca. 75 km)

6. Tag: Abstecher in die Korinthia
Das wichtigste Heiligtum der antiken Argolis war das der mütterlichen Hera geweihte argivische Heraion. Nur wenige Kilometer weiter erwartet uns im römisch geprägten Korinth eine der wichtigsten Wirkungsstätten des Völkerapostels Paulus: Nirgendwo sonst wie auf dem römischen Forum bekommen wir einen so tiefen Einblick in das Werden und die Konflikte einer frühen Christengemeinde. Am Nachmittag geht es durch Weinberge und nochmal Weinberge nach Nemea mit spätklassischem Zeus-Tempel, Museum und einem besonders gut erhaltenen Stadion. Nach so viel Kultur haben wir eine Belohnung verdient. Der Region angemessen besuchen wir eine Kellerei mit Weinverkostung, ehe wir entspannt die Rückfahrt nach Toló antreten. (ca. 180 km)

7. Tag: Rings um die älteste Stadt Europas
In der Antike erlebte Argos die blutigsten Geschichte aller griechischen Städte; heute ist es eine geschäftige griechische Landstadt, deren antike Spuren sich ein wenig versteckt am Stadtrand verstecken: Agora und Theater aus klassischer, Thermen aus römischer Zeit. Ein wenig landeinwärts liegt Kefalari, wo in einer Höhle über den mächtigen (heute gefassten) Quellen des Erasinos die Höhlenkirche der Panajía Kefalariótissa zur Besinnung einlädt. Nur wenige Kilometer weiter steht eines der merkwürdigsten, geheimnisvollsten Bauwerke Griechenlands: die Pyramide von Ellinikó. Südlich, nah am Meer, wo Herakles der Sage nach die Hydra besiegte, befindet sich die Ausgrabung des bronzezeitlichen Palastes von Lerna (2.500-2.200 v.Chr.). Nach einer Mittagspause direkt am Meer in Mili klingt der Tag mit einer geruhsamen Bootsfahrt in der Bucht von Toló aus. (ca. 65 km)

8. Tag: Zurück mit einem Koffer voller Bilder und Erinnerungen
Rückfahrt zum Flughafen Athen über die Ost-Route. Kurzer Halt beim Kloster Agnountos mit einer vollständig ausgemalten Kirche (16. Jh.) und in Kechreés, dem antiken Kenchreä, wo die Paulus-Mitarbeiterin Phöbe Gemeindeleiterin war (Röm 16,1-2). Rückflug nach Deutschland. (ca. 210 km)