Kirchen und Klöster des Kaukasus - 8 Tage

GEORGIEN

Reisevorschlag für Ihre Gruppe

Der georgischen Überlieferung nach war es der Apostel Andreas ("der Erstberufene") selbst, der schon im 1. Jahrhundert in weiten Teilen Georgiens das Evangelium verbreitete. Noch vor Rom wurde um 337 im ostgeorgischen Königreich Iberien das Christentum zur Staatsreligion erklärt. Ausschlaggebend für den Umbruch im eistlichen und kulturellen Leben war dabei die Missionstätigkeit der Kappadokierin Nino: Der Legende nach wurde sie in einem Traum von Maria durch die Übergabe eines Weinrebenkreuzes beauftragt, die Georgier zum Christentum zu bekehren. Die Isolation in den Tälern des Kaukasus führte zur Herausbildung einer eigenständigen georgischen Kirchenkunst und -architektur.
Sie bewahrt in vielem ganz ursprüngliche Formen, die wir - neben den herrlichen Landschaften Georgiens - auf unserer Reise kennenlernen wollen.

Gerne erstellen wir Ihnen ein maßgeschneidertes Reiseangebot nach Ihren Wünschen.

Für weitere Informationen steht Ihnen Frau Bareither gerne zur Verfügung.

Frau
Jessica Bareither
Tel: 0711 - 619 25 65
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Reiseverlauf

1. Tag
Am Abend Flug von Deutschland nach Tbilissi, der Hauptstadt Georgiens.

2. Tag
Ankunft in Tbilissi. Empfang durch unsere deutsch sprechende Reiseleitung. Transfer zum Hotel und Zimmerbezug für zwei Nächte. Danach Frühstück und Zeit zur Erholung nach dem Nachtflug. Stadtbesichtigung Tbilissi: Die Stadt hat viele alte Sehenswürdigkeiten zu bie- ten. Alle interessanten Baudenkmäler in der Altstadt liegen nahe zusammen, so dass diese leicht durch einen kurzen Spaziergang erreichbar sind. Zunächst Besichtigung der Altstadt mit der Metechi-Kirche (13. Jh.) und dem Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Von hier hat man einen Blick auf die Mtkwari (Kura), die Altstadt und die Umgebung Tbilissis. Vorbei an den Schwefelbädern zur Nariqala-Festung (4. Jh.) geht es zur Sioni-Kathedrale, in der das Weinrebenkreuz der heiligen Nino aufbewahrt wird. Weiter zur Antschischati-Kirche (6. Jh.), der ältesten Kirche der Stadt. Besuch der Schatzkammer des Historischen Museums (Goldschmiedkunst aus der Zeit des Goldenen Vlies). Abendessen in einem lokalen Restaurant.

3. Tag
Fahrt nach Mzcheta und Besichtigung der alten Hauptstadt und des religiösen Zentrums Georgiens (UNESCO-Welterbe) mit der Dschwari-Kirche (6. Jh.) und der Swetizchoveli-Kathedrale (11. Jh.), in der sich der Leibrock Christi befinden soll. Die Weiterfahrt führt durch ein landschaftlich sehr reizvolles Gebiet in höhere Lagen des Großen Kaukasus zum Skiort Gudauri. Unterwegs Besuch der Wehrkirche Ananuri (17. Jh) am Jinvali See. Hotelbezug in Gudauri für eine Nacht.

4. Tag
Entlang des Tergi-Flusses und mit Blick auf hochalpine Landschaften erreichen wir das Dorf Kazbegi. Von hier aus führt eine Wanderung zu der auf 2.170 m hoch gelegenen Gergeti-Dreifaltigkeitskirche (3,5 Stunden, teilweise unbefestigter Weg). Alternativ und gegen Aufpreis wird dieser einmalige Ausflug mit geländegängigen Fahrzeugen durchgeführt. Wenn das Wetter mitspielt, kann man einen Blick auf einen der höchsten Gletscher im Kaukasus - den Kasbeg (5.047 m) erhaschen. Rückfahrt nach Tbilissi: Abendessen und Hotelbezug für eine Nacht.

5. Tag
Fahrt nach Kachetien: In dieser Region befinden sich die meisten Klöster und Kirchen, die von den sogenannten „syrischen Vätern" gebaut wurden. Unterwegs besichtigen wir das Grab der hl. Nino im Kloster von Bodbe und dort auch eine heilige Quelle, der viele Wunder zugeschrieben werden. In der Nähe von Bodbe besuchen wir außerdem die befestigte Stadt Signagi und genießen die wunderschöne Aussicht auf die Berge des Großen Kaukasus. Hotelbezug in Telavi für zwei Nächte.

6. Tag
Wir besuchen die Kathedrale von Alaverdi, das Kloster Ikalto und wandern zum Klosterkomplex Nekressi. Die meisten dieser Klöster beherbergen Gräber der Heiligen Väter aus Syrien und sind gleichzeitig Beispiele der einzigartigen georgischen Kirchenbaukunst. Da Kachetien als Weinanbaugebiet durch Küche und Wein bekannt ist, werden wir zu Mittag bei einer Bauernfamilie essen, um die Gastfreundschaft der Einheimischen und leckere hausgemachte Speisen zu kosten. Wir besuchen außerdem einen Bauernhof mit einem 300-jährigen Weinkeller: Einführung in die georgische Weinherstellung, die sich von der europäischen unterscheidet.

7. Tag
Fahrt zum Höhlenkloster David Garedscha in einer stark zerklüfteten Halbwüste an der Grenze zu Aserbaidschan. Das erste Kloster auf diesem Gebiet wurde im 6. Jh. von dem syrischen Vater David gegründet. Später sind noch 18 weitere Klöster entstanden. Der Komplex wurde zum geistlichen Zentrum, in dem bis zu 6.000 Mönche lebten oder zu religiösen Feiertagen pilgerten. Anschließend Rückfahrt nach Tbilissi: Hotelbezug für eine Nacht und Zeit zur freien Verfügung zum Bummel auf der Rustaweli-Straße.

8. Tag
Am frühen Morgen Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Deutschland.