Provence - Im Land des Lichts

FRANKREICH: PROVENCE

Studienreise

Einen Garten Eden darf man jene uralte Kulturlandschaft nennen, die von strahlendem Licht erfüllt und von einem idealen Klima geprägt ist. Die Provence war schon in römischer Zeit, wie Plinius sagte, „mehr als eine Provinz, ein anderes Italien". Dieser üppige Landstrich vielseitiger Schönheit ist aber auch schon früh christlich geprägt worden, als Arles eine von Kaiser Konstantin bevorzugte Residenz war. Selbst die mittelalterlichen Bauten atmen hier noch den Geist der Antike und der mediterranen Welt. Im 19. und 20. Jahrhundert schließlich entdeckten die Maler erneut den Zauber dieser Landschaft und das „Licht der Provence".

Auf einen Blick

  • Römisches und christliches Erbe in der Provence
  • Entdecken Sie das besondere „Licht der Provence" und den Zauber dieser Landschaft - wie die Maler und Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts
  • Weinprobe im gallo-romanischen Weinkeller „Mas gallo-romain des Tourelles"
  • Komfortable Busrundreise

Reiseverlauf

2. Tag: Höchster Berg der Provence
Vaison-la-Romaine: Gang durch die römischen Ausgrabungen und zur Kapel­le St. Quenin mit einmaliger Trian­gular-Apsis; ehemalige Kathe­drale und Kreuzgang. Ausflug über Malaucene zur Quelle und Kirche Notre-Dame du Gro­seau. Abschließend Besuch auf dem Mont Ventoux, dem von Petrarca besungenen und bestiege­nen höchsten Berg der Provence. (ca. 65 km)

3. Tag: Auf den Spuren der Römer
Fahrt nach Orange: römischer Stadt­grün­dungsbogen an der alten Via Agrippa; römi­sches Theater mit gewal­tiger Bühnenwand (ohne Innenbesichtigung). Fahrt zum berühmten Pont-du-Gard: Gang über den römischen Aquä­dukt. Weiter nach Uzès: romanischer „Tour Fenestrelle". Dann südwärts durch die schöne Landschaft der Ga­rigue, über Pont St. Nicolas nach Nîmes: Amphi­theater, „Maison Car­rée", Tour Magne sowie Kathedrale Notre Dame et St. Castor mit romani­schem Fries; Hotelbezug für zwei Nächte. (ca. 110 km)

4. Tag: Bezaubernde Camargue
Ausflug nach St. Gilles, einst Sam­melort der Jakobspilger: Abteikirche mit berühmter Drei­torfassade, romani­schen Skulpturen und weit­läufiger Krypta. Weiter in die Camargue: ein­zigartiges Naturschutzgebiet mit ty­pischer, aber seltener Flora und Fau­na rund um das Rhônedelta. In Les-Saintes-Maries-de-la-Mer, dem Hauptort der Camargue, Be­such der Wehrkirche, die durch die Wallfahrten der Gitanes (hauptsächlich Roma) zur „Schwarzen Sarah", ihrer Schutzpatronin, bekannt geworden ist. (ca. 120 km)

5. Tag: Papststadt
Fahrt nach Avi­gnon: Papstpalast, Kathedrale Notre-Dame-des-Doms; Ausblick vom Rocher des Doms; St. Bénézet-Brücke mit Ni­kolaus­kapelle; Gang über einen Teil der 4,3 km langen Stadtmauern. Hotelbezug für vier Nächte. (ca. 50 km)

6. Tag: Kleinode der Sakralkunst
Ausflug nach Montmajour, einer ehemaligen Abtei mit Kirche Notre-Dame, Kreuzgang und Wehrturm. Weiter nach Arles: Gang durch die Altstadt zur Kathedrale St-Trophime mit hervorragend restauriertem, reich skulptiertem Westportal und Kreuzgang mit Skulpturenschmuck; Les Alyscamps, frühchristliche Pilgerstätte am ehemaligen römischen Friedhof, Gang zu Chor und Turm der Märtyrerkirche St-Honorat; Besuch im Museum für frühchristliche Kunst mit eindrucksvollen Sarkophagen. Danach Besuch in Beaucaire: Weinprobe im gallo-romanischen Weinkeller „Mas gallo-romain des Tourelles" mit Salzgebäck und Oliven. (ca. 95 km)

7. Tag: Kirchen, Klöster, Minnesang
Ausflug zur kaum besuchten romanischen Kapelle St-Gabriel: Westfassade mit ungewöhnlichem Skulpturenreichtum. Das einmalig, auf einem Felsen gelegene Dorf Les Baux-de-Provence ist bekannt durch Troubadour-Dichtung und Minnesang. In St. Remy, dem römischen Glanum, Gang durch die eindrucksvollen Ausgrabungen und Besuch im Kloster St-Paul-de-Mausole, wo van Gogh in der psychiatrischen Klinik untergebracht war, mit einem der schönsten romanischen Kreuzgänge der Provence. (ca. 75 km)

8. Tag: Glanzpunkte provençalischer Architektur
Ausflug zur Fontaine de Vaucluse, der größte Quelle Frankreichs. Weiter nach Venasque: Kirche Notre-Dame mit ei­nem der ältesten und besterhalte­nen frühchristlichen Baptisterien Frank­reichs. Danach Fahrt nach Senanque, der Zisterzienserabtei inmitten von La­vendelfeldern. Dann nach Gor­des, ein mittelalterliches Städtchen mit groß­artigem Panorama über das Luberon. Besuch im Village des Bories, einem Freilichtmuseum alter Hirten- und Bauernkulturen. (ca. 100 km)

9. Tag: Französische Lebensart in Aix
Fahrt nach Aix-en-Provence: Wir schlendern durch die Altstadt auf schattigen Plätzen und unter großen Platanen über großzügige Boulevards - wie der berühmte Cours Mirabeau, auf dem der Vater des Malers Cézanne einen Hutladen betrieb. Auch ein Blick in die Kathedrale mit ihrem romanischen Kreuzgang darf nicht fehlen. Besuch im Atelier Cézannes, in dem ein bedeutender Teil seines Spätwerks entstand. Im Musée Granet begegnen uns einige Werke des Malers im Original; Hotelbezug für zwei Nächte. (ca. 90 km)

10. Tag: Grab der Maria Magdalena
Ausflug durch die Mittelgebirgsland­schaft des Montagne Ste-Victoire, der die Kulisse für viele berühmte Gemälde Cézannes bildete. Weiter geht’s nach St. Maximin-la-Sainte-Baume, wo der Überlieferung nach Maria Magdalena mit Martha und Lazarus nach ihrer Flucht aus dem Heiligen Land dreißig Jahre lang gelebt haben. In der Basilika Sainte-Madeleine soll sich das Grab der Maria Magdalena befinden. Danach kleine Wanderung (ca. 1 Std.) zu der einer Steilwand des Gebirgszuges Chaine de la Sainte-Baume gelegenen Grotte, wo sich Maria Magdalena die meiste Zeit in Abgeschiedenheit aufgehalten haben soll: Dort evtl. Führung durch einen Bruder. Die ehemalige Zisterzienserabtei Le Thoronet, eine der drei „provençalischen Schwestern", beeindruckt durch ihre reine, klare Architektur und steht beispielhaft für den Geist von Cîteaux. (ca. 180 km)

11. Tag: Sakralarchitektur der Haute-Provence
Fahrt durch das Tal der Durance und in die Haute-Provence nach Ganago­bie: Aufstieg und falls möglich, Be­sichtigung der Abteikirche mit ihren Mosaiken. Weiter nach Sisteron: ro­ma­nische Kathedrale Notre-Dame. An­schlie­ßend Fahrt in den Französischen Seealpen: Hotelbezug in Aix-Les-Bains, Chambery oder Annecy für eine Nacht (ca. 320 km)

12. Tag: Abschied und Heimreise
Rückfahrt über Freiburg nach Mannheim. (ca. 600 km). Von dort Eigenrückreise in die Heimat.