Auf den Spuren Martin Luthers

DEUTSCHLAND: THÜRINGEN - SACHSEN - SACHSEN-ANHALT

Studienreise zur Reformation

Im Jubiläumsjahr 2017 "500 Jahre Reformation" wollen wir ausgehend vom Standort Leipzig an den Originalschauplätzen in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt den dramatischen Anfängen der Reformation in den Jahren 1517 bis 1525 nachspüren und auch ihre weltgeschichtlichen Auswirkungen in den Blick nehmen. Eine Einführung in Luthers Theologie, sein Bibelverständnis und seine Rechtfertigungslehre werden dabei eine wichtige Rolle spielen. Unsere Studienreiseleitung zeigt Ihnen die bedeutendsten Lutherstätten, in denen Sie den spannungsvollen Auf- und Umbruch dieser Epoche zwischen ausgehendem Mittelalter und beginnender Neuzeit nachempfinden können.

Auf einen Blick
- Einführung in Martin Luthers Theologie, Bibelverständnis und Rechtfertigungslehre
- Besuch der bedeutendsten Lutherstätten und Originalschauplätze der Reformation in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt
- Besuch der Nationalen Sonderausstellung "Luther! 95 Schätze – 95 Menschen"
- Thementag "Johann Sebastian Bach in Leipzig"
- Standortreise - kein Hotelwechsel

1. Tag: Martin Luthers „liebe Stadt"
Individuelle Anreise bis 14.00 Uhr nach Eisenach. Sie besuchen die Stadtkirche St. Georgen, Hochzeitskirche der hl. Elisabeth und Taufkirche J.S. Bachs, und das renovierte Lutherhaus, eines der ältesten und schönsten Fachwerkhäuser Thüringens – und eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Martin Luthers "lieber Stadt". Anschließend Busfahrt in die „Bachstadt" Leipzig: Hotelbezug für sechs Nächte. (ca. 205 km)

2. Tag: Lutherstadt Eisleben
Heute unternehmen Sie einen Ausflug nach Eisleben, Martin Luthers Geburts- und Sterbeort: Gang über den Marktplatz und durch die Altstadt; Besuch im Geburtshaus, im Sterbehaus, der Andreaskirche sowie der Taufkirche des großen Reformators. (ca. 200 km)

3. Tag: Luther im Kloster
Der heutige Ausflug führt Sie nach Erfurt: Ein Rundgang zeigt den Fischmarkt, das Rathaus, Krämerbrücke, den Anger, die Kaufmannskirche und das Lutherdenkmal. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Augustinerkloster, in das der Jurastudent Martin Luther am 17. Juli 1505 als Novize eintrat, und dem Dom mit den berühmten Farbfenstern des hochgotischen Chors, wo Luther 1507 zum Priester geweiht wurde. (ca. 300 km)

4. Tag: Brennpunkt der Reformation
Unser dritter Tagesausflug hat Wittenberg zum Ziel, ab 1508 Hauptwirkungsstätte Martin Luthers: Hier besuchen Sie die Nationale Sonderausstellung "Luther! 95 Schätze – 95 Menschen" im Vorgebäude der Lutherhalle/Augusteum (ehemals Augustinerkloster, ab 1525 Wohnsitz der Familie Luther; nicht beim 1. Reisetermin); die Stadtkirche St. Marien (Luthers Predigtkirche, in welcher einige der Werke Lucas Cranachs d.J. zu sehen sind), das Wohnhaus Philipp Melanchthons, das einen guten Einblick in Leben und Werk des großen Humanisten gibt, und schließlich die Schlosskirche: An der damals hölzernen Kirchentür heftete Martin Luther am 31.0ktober 1517 seine 95 Thesen an, um zur Disputation über den Zustand der Kirche aufzufordern; hier fanden Martin Luther und Philipp Melanchthon ihre letzte Ruhestätte. (ca. 170 km)

5. Tag: Katharina von Bora
Heute geht's nach Torgau, seit 1456 Residenz der sächsischen Kurfürsten: Renaissance-Schloss Hartenfels mit Besuch der Schlosskapelle, dem ersten nach reformatorischen Grundsätzen erstellten Kirchenbau (1540). Die Stadtkirche St. Marien beherbergt einen Cranach-Altar und die Grabstätte Katharina Luthers und war Wirkungsstätte des Kantors und Hofkapellmeisters Johann Walter, Luthers Freund und Berater in musikalischen Dingen. Während eines Stadtrundgang besuchen Sie das Sterbehaus Katharina Luthers und den Marktplatz mit seinen Renaissance-Häusern. (ca. 110 km)

6. Tag: Bachstadt Leipzig
Diesen Tag verbringen Sie in Leipzig und er steht ganz im Zeichen des "5. Evangelisten", J.S. Bach. Ein Rundgang führt Sie zu Oper, Gewandhaus, Nikolaikirche, Naschmarkt mit Goethe-Denkmal. Sie besuchen das Bachmuseum im Bosehaus, das Alte Rathaus mit dem authentischen Bach-Portrait, das Stadtgeschichtliche Museum sowie die Thomaskirche, wo Johann Sebastian Bach über ein Vierteljahrhundert als Kantor wirkte und heute begraben liegt.

7. Tag: Zum Abschied die Wartburg
Am letzten Tag besuchen Sie nochmals Eisenach: Aufstieg oder Auffahrt zur Wartburg mit Führung im Palas sowie Gang durch die Gemäldeausstellung und den Elisabethengang zur Vogtei mit Lutherstube, wo der "Junker Jörg" das Neue Testament übersetzte und damit die Grundlage für unsere neuhochdeutsche Schriftsprache schuf. Ab 14.00 Uhr Heimreise ab Eisenach in Eigenregie. (ca. 205 km)