Ältestes christliches Land der Welt - 9 Tage

ARMENIEN

Reisevorschlag für Ihre Gruppe

Wussten Sie, dass Armenien der erste christliche Staat überhaupt ist? Im Jahre 301 nahm König Tiridates das Christentum an und Armenien wurde zum ersten christlichen Staat der Welt. Es folgte eine lange Zeit der Eroberungen und Verfolgungen, gipfelnd in Genozid und Vertreibung der Armenier zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Doch die Armenier überlebten auch in der Diaspora, zusammengehalten durch die gemeinsame Sprache und ihren christlichen Glauben. Im wieder selbstständigen Kernland Armeniens finden sich eindrucksvolle Zeugnisse der Vergangenheit – Kirchen und Klöster in einer ganz eigenen Formensprache, eingebettet in eine atemberaubende Landschaft. Die abwechslungsreiche Entdeckungsreise vermittelt einen wunderbaren Eindruck über die Vielfalt der Landschaft und Kultur Armeniens.

Auf einen Blick:

- Einführung in die Formensprache der armenischen Kirche
- Geschichte des armenischen Volkes
- Möglichkeiten zur Wanderung

Einen Reisebericht über Armenien finden Sie auf unserem Blog.

Gerne erstellen wir Ihnen ein maßgeschneidertes Reiseangebot nach Ihren Wünschen.

Für weitere Informationen steht Ihnen Frau Resky gerne zur Verfügung.

Frau
Dagmar Resky
Tel: 0711 - 619 25 13
e237

Reiseverlauf

1. Tag
Am Abend Flug über Wien in Richtung Jerewan.

2. Tag
Am frühen Morgen Ankunft in Jerewan: Hotelbezug für eine Nacht. Nach einer Ruhepause und einem späten Frühstück Erkundung der armenischen Hauptstadt: Kathedrale "Grigor Lusavoritsch" (Gregor der Erleuchter), herrlicher Blick von der Kaskade, Historisches Museum, Markthalle.

3. Tag
Fahrt durch die karge Landschaft auf 2.300 m Höhe zur Festung Amberd (7. Jh.) am Fuße des Aragaz (4.096 m), dem höchsten Berg Armeniens. Weiter zum idyllisch gelegenen Kloster Saghmosavank (Psalmenkloster, 13. Jh.). Mittagessen in Aschtarak, wo für uns das armenische Fladenbrot "Lavasch" gebacken wird. Halt am Friedhof des Jesiden-Dorfs RjaTaza. Hotelbezug in Dilijan für zwei Nächte.

4. Tag
Wir besuchen einen Kreuzsteinmeister in Vanadzor. Weiter geht's zum Kloster Odzun mit einer einzigartigen Basilika (6. Jh.). Mittagessen in Alaverdi, das für seine Grillspezialitäten berühmt ist. Das Kloster Haghpat (10.-13. Jh.) wurde mit seinem Allerlöser-Kreuzstein im Mittelalter zu einem Wallfahrtsort.

5. Tag
Wir beginnen den Tag mit der Besichtigung des in einem Waldgebiet verborgenen Klosters Hagharzin (Möglichkeit zur Feier eines Gruppengottesdienstes und/oder einer Begegnung mit Pfr. Aristakes [deutschsprachig]). Der Kreuzstein des Klosters von Goshavank gilt als der schönste im Land. Weiterfahrt zum Sewankloster (9. Jh.) am malerisch im Hochgebirge gelegenen Sewansee, der „blauen Perle Armeniens". Hotelbezug in Jerewan für vier Nächte.

6. Tag
Vorbei am Dorf Mussa Ler, in dem die Überlebenden des durch Franz Werfel berühmt gewordenen Mussa Dagh angesiedelt wurden, nach Etschmiadzin, dem Sitz des armenischen Katholikos und religiösen Zentrum des armenischen Volkes: In der Hauptkathedrale evtl. Gelegenheit zum Gottesdienstbesuch. Die Kirchen Surb Hripsimé und Surb Gajané (beide 7. Jh.), die an der Stelle des Martyriums der legendären Nonnen errichtet wurden, sind Meisterwerke der klassischen armenischen Baukunst. Besuch der imposanten Ruine der ersten armenischen Rundkirche Zvartnoz (7. Jh.) und der Genozid-Gedenkstätte Tsitsernakaberd.

7. Tag
Fahrt nach Khor Virap, wo Gregor der Erleuchter 15 Jahre lang in einer "tiefen" Grube gefangen gehalten worden war, bevor er zum Missionar Armeniens wurde: einzigartiger Ausblick auf den jenseits der türkischen Grenze liegenden "heiligen Berg" der Armenier, den Ararat. Weiter über Areni zum Kloster Noravankh (Mittagessen beim Kloster).

8. Tag
Fahrt zum hellenistischen Tempel von Garni. Im Höhlenkloster Geghard, das zu den schönsten Klöstern im Kaukasus zählt und für seine außergewöhnliche Akustik bekannt ist, singt ein kleiner Chor armenische, sakrale Lieder für uns. In Jerewan Besuch im Matenadaran, eine der weltweit größten und wertvollsten Handschriftensammlungen. Abschließend Besuch eines Musikers, der das Nationalinstrument "Duduk" herstellt und spielt.

9. Tag
Am frühen Morgen Rückflug über Wien nach Deutschland.